36.-38. Woche
Ich bin nicht ganz sicher, ob es die ersten Senkwehen waren, die ich in der 36. Woche gespürt habe oder ob es einfach an der reduzierten Magnesiumdosis lag, dass es etwas im Unterleib gezogen hat. Ansonsten habe ich mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen.
Außerdem stand der vorerst letzte Termin bei der Fauenärztin an, weil sie erstmal für drei Wochen in den Urlaub geht. Es gab keine Auffälligkeiten. Ich erkundigte mich noch nach möglichen Vertretungsärzten und dann konnte ich die Praxis schon wieder verlassen. Mal sehen ob wir uns vor der Geburt nochmal sehen.
Bei 36+1 habe ich mit der geburtsvorbereitenden Akupunktur angefangen. Da es meine zweite Geburt ist, gehe ich zwar ohnehin davon aus, dass sie nicht allzu lang dauern wird, wenn die zweite Phase durch die regelmäßige Nadelaktion noch etwas verkürzt wird, habe ich aber natürlich auch nichts dagegen.
Zur dritten Dopplerkontrolle war ich nochmal im Krankenhaus. Diesmal hatte der Chefarzt Dienst bei der Intensivschwangerenberatung. Mit meinem Wunsch, den Doppler nur an Nabelschnur und Plazenta durchzuführen konnte er nicht mitgehen. Er erklärte mir es sei veraltet, dass man bei diesbezüglich normalen Werten von einer ordnungsgemäßen Funktonalität ausgehen könne. Ich ließ mich überzeugen und so dopplerte er vollumfänglich. Die Plazentaverkalkung ist nun zwar zum dritten Grad fortgeschritten, aber das sei in dem Schwangerschaftsstadium ok meinte er. Der Doppler war komplett unauffällig. Somit können wir die letzten Wochen in Ruhe angehen und es muss nicht zum errechneten Termin oder eher eingeleitet werden. Selbst zu einer erneuten Kontrolle muss ich nicht mehr vorbei kommen. Der Doc meinte, wir sehen uns dann erst zur Geburt wieder.
39. Woche
Lange bin ich davon verschont geblieben, aber nun sind sie da, die Wassereinlagerungen. Die Sommerhitze hat wahrscheinlich ihr übriges dazu beigetragen. Nun sehen meine Füße wie die eines Jungelefanten aus und die Sprunggelenke sind nur noch im Ansatz zu erkennen. Auch die Hände hat es etwas erwischt, insgesamt ist das aber alles erträglich.
Die Waage zeigt nun stolze +14 kg an und entsprechend behäbig fühle ich mich. Der Bauumfang hielt sich konstant bei 105 cm.
Mein Mann hat es endlich geschafft seine Kliniktasche (zumindest in Ansätzen) zu packen. Somit sind wir jetzt bereit für den Geburtsstart. Da ich von Wehen allerdings noch so gar nichts merke, werden wir uns wohl noch etwas gedulden müssen.
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Montag, 25. Juli 2016
Montag, 16. Mai 2016
29. Woche - Die ersten Herztöne
Vier Wochen sind schon wieder vorbei und somit war ich am 12. Mai wieder beim Frauenarzt. Nach Gewichts-, Blutdruck und Urinbestimmung nahm ich auf der Couch beim CTG platz. Wie auch schon bei der letzten Schwangerschaft musste ich einen der CTG-Köpfe halten, damit die Herztöne dauerhaft eingefangen werden konnten. Das ist ein bisschen nervig, weil einerseits die Hand mit der Zeit taub wird und man sich nicht großartig bewegen kann. Wahrscheinlich liegt das an dem etwas antiquierten Gerät.
Dem Kindchen scheinen die eigenen Herztöne nicht sonderlich zu gefallen, es hat sich mehrfach gedreht und gewendet und sich der Aufzeichnung so kurzfristig entzogen. Aber auch das kenne ich bereits vom letzten Mal.
Gegen Ende der Aufzeichnungsphase bekam ich plötzlich totale Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Ohrensausen, weshalb ich mich in die Liegeposition begeben musste. Kurz darauf schaute die Schwester nach mir, gab mir daraufhin etwas Wasser und maß den Blutdruck. Mit 100/60 war dieser erwartungsgemäß etwas schwach.
Glücklicherweise konnte ich liegen bleiben und musste nicht mehr lange warten, bis ich zur Ärztin durfte. Sie meinte das CTG war super, aber den großen Ultraschall wollte sie aufgrund meiner Kreislaufschwäche lieber auf den nächsten Termin verschieben. Deshalb nahm sie mir nur schnell Blut für die Toxo- und CMV-Bestimmung ab. Danach ging es kurz auf die Liege wo mittels Ultraschall Herz und Gehirn begutachtet wurden. Außerdem gibt es nun eine etwas sicherere Prognose bezüglich des Geschlechts. :-)
In anderthalb Wochen habe ich den nächsten Termin und dann wird das Kindchen wieder rundum vermessen.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann dösend auf der Couch, denn auch permanentes Trinken brachte mich nicht richtig wieder auf die Beine.
Dem Kindchen scheinen die eigenen Herztöne nicht sonderlich zu gefallen, es hat sich mehrfach gedreht und gewendet und sich der Aufzeichnung so kurzfristig entzogen. Aber auch das kenne ich bereits vom letzten Mal.
Gegen Ende der Aufzeichnungsphase bekam ich plötzlich totale Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Ohrensausen, weshalb ich mich in die Liegeposition begeben musste. Kurz darauf schaute die Schwester nach mir, gab mir daraufhin etwas Wasser und maß den Blutdruck. Mit 100/60 war dieser erwartungsgemäß etwas schwach.
Glücklicherweise konnte ich liegen bleiben und musste nicht mehr lange warten, bis ich zur Ärztin durfte. Sie meinte das CTG war super, aber den großen Ultraschall wollte sie aufgrund meiner Kreislaufschwäche lieber auf den nächsten Termin verschieben. Deshalb nahm sie mir nur schnell Blut für die Toxo- und CMV-Bestimmung ab. Danach ging es kurz auf die Liege wo mittels Ultraschall Herz und Gehirn begutachtet wurden. Außerdem gibt es nun eine etwas sicherere Prognose bezüglich des Geschlechts. :-)
In anderthalb Wochen habe ich den nächsten Termin und dann wird das Kindchen wieder rundum vermessen.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann dösend auf der Couch, denn auch permanentes Trinken brachte mich nicht richtig wieder auf die Beine.
Donnerstag, 14. April 2016
Große Arztrunde
Heute hatte ich einen Kontrolltermin bei der Frauenärztin und der Zuckertest stand an. Das Getränk an sich fand ich nicht besonders widerlich, aber je länger ich warten musste, um so mehr sehnte ich mich nach etwas Herzhaften. Nach einer Stunde durfte ich endlich in den Untersuchungsraum und berichtete von meinen Wehwehchen. In letzter Zeit habe ich nämlich immer mal starkes/hartes Herzklopfen und dabei etwas Atemnot. Komischerweise tritt das meist im Sitzen auf und nicht, wenn ich mich körperlich angestrengt habe. Um das checken zu lassen, stellte mir Frau Doktor eine Überweisung zum EKG beim Allgemeinarzt aus.
Danach ging es auf die Liege zum Ultraschall mit dem neuen (Test-)Gerät. Neben der Messung des Bauchs ergaben sich auch bei der Sichtung des Fruchtwassers und des Gebärmutterhalses gute Ergebnisse, mit denen die Ärztin total zufrieden war. Der Krümel saß gerade und knabberte am Arm. Das Bild gefiel ihr so gut, dass ich davon gleich ein Paar Ausdrucke mitbekam.
Das nächste Mal darf ich mich in vier Wochen wieder vorstellen. Sie bot mir zwar an bereits in zwei Wochen vorbeikommen zu können, aber so lange ich keine Beschwerden habe, sehe ich dafür keine Notwendigkeit.
Mit der Überweisung in der Hand stiefelte ich direkt ein paar Meter weiter zum Allgemeinarzt, um mir einen Termin für das EKG zu holen. Dort war wie immer die Hölle los und das Wartezimmer brechend voll. Die Arzthelferin erkannte mich sofort (sie ist eine ehemalige Mitschülerin aus meinem Abi Biologe-LK) und bot mir an direkt da zu bleiben. Trotz des großen Patientenaufkommens musste ich gar nicht lange warten und das EKG wurde geschrieben. Zehn Minuten später durfte ich auch schon zum Arzt herein. Beziehungen zahlen sich manchmal ganz gut aus...
Das EKG war unauffällig nur der Ruhepuls etwas hoch, aber noch in der Norm. So richtig ließ sich daraus nichts ableiten, so dass der Doc noch eine Blutuntersuchung zur Bestimmung der Schilddrüsenwerte anordnete. Dafür muss ich in den nächsten Tagen nochmal vorbeischauen.
Da sich im selben Haus eine Kinderärztin befindet schneite ich dort direkt mal rein, um zu fragen ob sie uns für die U2 annehmen würden. Aufgrund meines Planes, eine ambulante Geburt zu versuchen, bräuchten wir dann einen Arzt der die Untersuchung durchführt. Die Voraussetzung des Wohnortes konnte ich schonmal erfüllen. Am Tag der Geburt sollte mein Mann direkt anrufen und einen Termin zu vereinbaren. Leider hat die Praxis aber vom 18.7. bis 5.8. geschlossen. Sollte die U2 in diesen Zeitraum fallen, würde ich sie wohl doch lieber im Krankenhaus mitmachen lassen, um nicht noch auf die Suche nach einem anderen Arzt gehen zu müssen. Ein weiteres Manko ist, dass der Hüftultraschall in der Praxis erst bei der U3 durchgeführt wird, im Krankenhaus jedoch schon bei der U2. Da wir uns in einem Risikogebiet für Hüftdysplasie befinden, hat sich wohl herausgestellt dass es besser ist, dies direkt bei der U2 zu untersuchen, um keine Behandlungszeit zu verlieren. Tja, sollte damit die ambulante Geburt doch an Pluspunkten verlieren?
Als letzte Station der Arztrunde führte mich mein kleiner Spaziergang durch die Stadt noch zum Zahnarzt. Ich hatte in den letzten Wochen verschwitzt einen Termin zur Vorsorge zu vereinbaren und erledigte das heute direkt vor Ort. Da meine liebe Zahnärztin und Ex-Nachbarin aktuell selbst in Elternzeit ist, werde ich in zwei Wochen ihre Vertretung testen. Momentan habe ich keine Beschwerden und so gehe ich davon aus, dass alles in Ordnung sein wird.
Danach ging es auf die Liege zum Ultraschall mit dem neuen (Test-)Gerät. Neben der Messung des Bauchs ergaben sich auch bei der Sichtung des Fruchtwassers und des Gebärmutterhalses gute Ergebnisse, mit denen die Ärztin total zufrieden war. Der Krümel saß gerade und knabberte am Arm. Das Bild gefiel ihr so gut, dass ich davon gleich ein Paar Ausdrucke mitbekam.
Das nächste Mal darf ich mich in vier Wochen wieder vorstellen. Sie bot mir zwar an bereits in zwei Wochen vorbeikommen zu können, aber so lange ich keine Beschwerden habe, sehe ich dafür keine Notwendigkeit.
Mit der Überweisung in der Hand stiefelte ich direkt ein paar Meter weiter zum Allgemeinarzt, um mir einen Termin für das EKG zu holen. Dort war wie immer die Hölle los und das Wartezimmer brechend voll. Die Arzthelferin erkannte mich sofort (sie ist eine ehemalige Mitschülerin aus meinem Abi Biologe-LK) und bot mir an direkt da zu bleiben. Trotz des großen Patientenaufkommens musste ich gar nicht lange warten und das EKG wurde geschrieben. Zehn Minuten später durfte ich auch schon zum Arzt herein. Beziehungen zahlen sich manchmal ganz gut aus...
Das EKG war unauffällig nur der Ruhepuls etwas hoch, aber noch in der Norm. So richtig ließ sich daraus nichts ableiten, so dass der Doc noch eine Blutuntersuchung zur Bestimmung der Schilddrüsenwerte anordnete. Dafür muss ich in den nächsten Tagen nochmal vorbeischauen.
Da sich im selben Haus eine Kinderärztin befindet schneite ich dort direkt mal rein, um zu fragen ob sie uns für die U2 annehmen würden. Aufgrund meines Planes, eine ambulante Geburt zu versuchen, bräuchten wir dann einen Arzt der die Untersuchung durchführt. Die Voraussetzung des Wohnortes konnte ich schonmal erfüllen. Am Tag der Geburt sollte mein Mann direkt anrufen und einen Termin zu vereinbaren. Leider hat die Praxis aber vom 18.7. bis 5.8. geschlossen. Sollte die U2 in diesen Zeitraum fallen, würde ich sie wohl doch lieber im Krankenhaus mitmachen lassen, um nicht noch auf die Suche nach einem anderen Arzt gehen zu müssen. Ein weiteres Manko ist, dass der Hüftultraschall in der Praxis erst bei der U3 durchgeführt wird, im Krankenhaus jedoch schon bei der U2. Da wir uns in einem Risikogebiet für Hüftdysplasie befinden, hat sich wohl herausgestellt dass es besser ist, dies direkt bei der U2 zu untersuchen, um keine Behandlungszeit zu verlieren. Tja, sollte damit die ambulante Geburt doch an Pluspunkten verlieren?
Als letzte Station der Arztrunde führte mich mein kleiner Spaziergang durch die Stadt noch zum Zahnarzt. Ich hatte in den letzten Wochen verschwitzt einen Termin zur Vorsorge zu vereinbaren und erledigte das heute direkt vor Ort. Da meine liebe Zahnärztin und Ex-Nachbarin aktuell selbst in Elternzeit ist, werde ich in zwei Wochen ihre Vertretung testen. Momentan habe ich keine Beschwerden und so gehe ich davon aus, dass alles in Ordnung sein wird.
Donnerstag, 24. März 2016
Blasenentzündung hartnäckiger als gedacht
Ich komme gerade von meinem zweite Frauenarztbesuch in dieser Woche. Und leider hält sich die Blasenentzündung hartnäckig. Die Werte habe sich zwar gebessert, sind aber noch nicht wieder im Normbereich angekommen.
Die Konsequenz: ich muss ein weiteres Antibiotikum nehmen. Diesmal eine andere Sorte und nur eine Einmaldosis in Pulverform. Das Mittelchen habe ich sogleich angerührt, da es mit Abstand von zwei Stunden zwischen zwei Mahlzeiten genommen werden soll.
Auf der Packungsbeilage stand, dass man während einer Antibiotikabehandlung nicht mehr als zwei Liter am Tag trinken soll, um die Wirksamkeit nicht zu beeinträchtigen. Das hätte ich mal eher wissen sollen. Denn als ich das andere Präparat genommen habe, habe ich deutlich mehr getrunken. Ob es deswegen nicht im gewünschten Umfang angeschlagen hat?
Hoffen wir mal es war die letzte Arznei die ich zu mir nehmen musste. Die Apothekerin gibt mir bereits Geschenke mit, weil ich in den letzten Tage so oft dort war, aber ich hatte nicht vor Stammkunde zu werden.
Die Konsequenz: ich muss ein weiteres Antibiotikum nehmen. Diesmal eine andere Sorte und nur eine Einmaldosis in Pulverform. Das Mittelchen habe ich sogleich angerührt, da es mit Abstand von zwei Stunden zwischen zwei Mahlzeiten genommen werden soll.
Auf der Packungsbeilage stand, dass man während einer Antibiotikabehandlung nicht mehr als zwei Liter am Tag trinken soll, um die Wirksamkeit nicht zu beeinträchtigen. Das hätte ich mal eher wissen sollen. Denn als ich das andere Präparat genommen habe, habe ich deutlich mehr getrunken. Ob es deswegen nicht im gewünschten Umfang angeschlagen hat?
Hoffen wir mal es war die letzte Arznei die ich zu mir nehmen musste. Die Apothekerin gibt mir bereits Geschenke mit, weil ich in den letzten Tage so oft dort war, aber ich hatte nicht vor Stammkunde zu werden.
Mittwoch, 23. März 2016
Turbulenzen in der 21. Woche
Die Woche begann mit meiner ersten Teilnahme am Schwangerenschwimmen. Neben dem Yogakurs sollte das meine zweite sportliche Betätigung werden, damit ich fit und mobil durch die zweite Hälfte der Schwangerschaft komme. Es war durchaus etwas anstrengend, ließ sich aber gut an, so dass der Probelauf als gelungen bezeichnet werden konnte.
Im Anschluss traf ich zufällig eine alte Mannschaftskameradin, welche mit ihrem dritten Kind zum Babyschwimmen ebenfalls in der Halle war. Wir schwatzten kurz und sie fragte mich nach den Hintergründen der stillen Geburt von Henriette. Sie war die erste die mich nach zwei Jahren darauf ansprach und ich konnte ganz frei erzählen. Obwohl wir nicht viel Zeit hatten, hat es mich wirklich gefreut sie mal wieder zu sehen.
Auf der Heimfahrt merkte ich dann jedoch, dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut war in dieser Woche. Schließlich stand der zweite Geburtstag von Henriette an. Während wir im letzten Jahr zu dieser Zeit im Urlaub weilten und reichlich Ablenkung hatten, war das Thema dieses Mal richtig präsent.
Bereits seit ein paar Tagen hatte ich ein Ziehen im Unterbauch, welches auch durch die gesteigerte Magnesiumeinnahme noch nicht besser wurde. Am Dienstagabend verkrampfte sich mein Bauch so sehr, dass ich leichte Panik bekam. Ich konnte nicht einschätzen, ob das eine Wehe gewesen sein sollte oder nicht. Nach 20 Minuten war es vorbei und kam glücklicherweise weder in der Nacht noch in den darauffolgenden Tagen wieder. Gegen Ende der Woche war dann auch das Ziehen gänzlich verschwunden.
Nachts konnte ich schon seit einiger Zeit nicht mehr Durchschlafen. Zum einen trieb mich der Harndrang aus dem Bett und zum anderen tat mir wegen der Seitenlage mein Becken nach einigen Stunden weh. Zumindest konnte ich die Anteile der Rückenlage gut minimieren und gewöhne mich langsam an die neue Liegeposition.
Am Freitag hatte ich dann den Kontrolltermin bei meiner Frauenärztin. Mein Mann war diesmal mit dabei und so wurde der Ultraschall für ihn nochmal etwas ausgeweitet. Die Lage des Krümels war auch diesmal nicht so gut. Zumindest konnten aber die Herzkammern einwandfrei begutachtet werden. Es sah gut aus und das Herz schlug ganz rhythmisch.
Lust auf ein Outing hatte das Kindchen jedoch wieder nicht und verschloss uns den freien Blick, indem es die gesamte Zeit die Beine übereinander kreuzte. Frau Doktor erzählte uns noch ganz euphorisch, dass an diesem Nachmittag ein Vertreter für Ultraschallgeräte zu ihr käme. Sie wolle unbedingt ein neues Gerät haben und versucht probeweise eines im April zu bekommen. Mit dem kann sie dann 3D-Ansichten zeigen und uns ein schönes Bild mitgeben. Sie ist wirklich total lieb zu uns und ich verstehe mich richtig gut mit ihr. Ab und zu plauschen wir sogar über private Dinge. Ich bin froh, dass wir seit zwei Jahren so super von ihr betreut werden.
Leider gab es aber auch eine schlechte Nachricht. Ich hatte erhöhte Entzündungswerte, die eine Blaseninfektion anzeigten. Na klasse, da gehe ich einmal zum Schwimmen und dann gleich sowas. Die Ärztin meinte, normalerweise würde sie viel Trinken empfehlen und dann wäre das in den Griff zu bekommen. In der Schwangerschaft ist ihr das aber zu heikel und so bekam ich Antibiotika verschrieben. Diese sollte ich für drei Tage einnehmen und kurz vor Ostern nochmal vorbei schauen, um zu klären, ob die Infektion sich verzogen hätte.
Glücklich waren mein Mann und ich mit der Situation natürlich nicht, wollten wir doch Chemie während der Schwangerschaft tunlichst vermeiden. Mich beruhigte etwas, dass die Packungsbeilage des Medikaments davon sprach, dass keine Schädigungen des Kindes durch das Präparat nachzuweisen seien und so schluckte ich die Dinger eben. Allemal besser als stärkere Komplikationen wenn sie die Entzündung ausweiten sollte.
Am Sonntag dann der nächste Schock. Mein routinemäßiger PH-Werttest zeigte nicht das gewohnte sonnengelb an. Zunächst dachte ich der Handschuh sei vielleicht defekt und probierte einen zweiten und dritten aus. Nachdem auch diese einen merkwürdigen Farbverlauf anzeigten, ließ ich es dabei bewenden und beschloss am Abend nochmal zu testen. Auf der Beschreibung zu den Handschuhen las ich kurz nach und entdeckte einen Hinweis, dass bei Antibiotikabehandlungen das saure Milieu zerstört und sich dadurch der PH-Wert erhöhen kann. Der Test am Abend bestätigte das Ergebnis und zeigte einen Wert von 5,0, also außerhalb des Normbereichs.
Prima. Ich lasse also gar nichts aus. In diesem Moment schwand für kurze Zeit mein gutes Gefühl, dass bei dieser Schwangerschaft alles glatt gehen würde. Zum Glück hielt das nicht lange an. Ich beschloss direkt am Montag wieder zur Ärztin zu eilen, um abzuklären was nun zu tun sei. Bis Donnerstag wollte ich damit auf keinen Fall warten.
Wie sagte letztens eine Freundin zu mir, lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt gehen. Normalerweise bin ich dafür zwar nicht der Typ, aber diesmal darf einfach nichts schief gehen.
Im Anschluss traf ich zufällig eine alte Mannschaftskameradin, welche mit ihrem dritten Kind zum Babyschwimmen ebenfalls in der Halle war. Wir schwatzten kurz und sie fragte mich nach den Hintergründen der stillen Geburt von Henriette. Sie war die erste die mich nach zwei Jahren darauf ansprach und ich konnte ganz frei erzählen. Obwohl wir nicht viel Zeit hatten, hat es mich wirklich gefreut sie mal wieder zu sehen.
Auf der Heimfahrt merkte ich dann jedoch, dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut war in dieser Woche. Schließlich stand der zweite Geburtstag von Henriette an. Während wir im letzten Jahr zu dieser Zeit im Urlaub weilten und reichlich Ablenkung hatten, war das Thema dieses Mal richtig präsent.
Bereits seit ein paar Tagen hatte ich ein Ziehen im Unterbauch, welches auch durch die gesteigerte Magnesiumeinnahme noch nicht besser wurde. Am Dienstagabend verkrampfte sich mein Bauch so sehr, dass ich leichte Panik bekam. Ich konnte nicht einschätzen, ob das eine Wehe gewesen sein sollte oder nicht. Nach 20 Minuten war es vorbei und kam glücklicherweise weder in der Nacht noch in den darauffolgenden Tagen wieder. Gegen Ende der Woche war dann auch das Ziehen gänzlich verschwunden.
Nachts konnte ich schon seit einiger Zeit nicht mehr Durchschlafen. Zum einen trieb mich der Harndrang aus dem Bett und zum anderen tat mir wegen der Seitenlage mein Becken nach einigen Stunden weh. Zumindest konnte ich die Anteile der Rückenlage gut minimieren und gewöhne mich langsam an die neue Liegeposition.
Am Freitag hatte ich dann den Kontrolltermin bei meiner Frauenärztin. Mein Mann war diesmal mit dabei und so wurde der Ultraschall für ihn nochmal etwas ausgeweitet. Die Lage des Krümels war auch diesmal nicht so gut. Zumindest konnten aber die Herzkammern einwandfrei begutachtet werden. Es sah gut aus und das Herz schlug ganz rhythmisch.
Lust auf ein Outing hatte das Kindchen jedoch wieder nicht und verschloss uns den freien Blick, indem es die gesamte Zeit die Beine übereinander kreuzte. Frau Doktor erzählte uns noch ganz euphorisch, dass an diesem Nachmittag ein Vertreter für Ultraschallgeräte zu ihr käme. Sie wolle unbedingt ein neues Gerät haben und versucht probeweise eines im April zu bekommen. Mit dem kann sie dann 3D-Ansichten zeigen und uns ein schönes Bild mitgeben. Sie ist wirklich total lieb zu uns und ich verstehe mich richtig gut mit ihr. Ab und zu plauschen wir sogar über private Dinge. Ich bin froh, dass wir seit zwei Jahren so super von ihr betreut werden.
Leider gab es aber auch eine schlechte Nachricht. Ich hatte erhöhte Entzündungswerte, die eine Blaseninfektion anzeigten. Na klasse, da gehe ich einmal zum Schwimmen und dann gleich sowas. Die Ärztin meinte, normalerweise würde sie viel Trinken empfehlen und dann wäre das in den Griff zu bekommen. In der Schwangerschaft ist ihr das aber zu heikel und so bekam ich Antibiotika verschrieben. Diese sollte ich für drei Tage einnehmen und kurz vor Ostern nochmal vorbei schauen, um zu klären, ob die Infektion sich verzogen hätte.
Glücklich waren mein Mann und ich mit der Situation natürlich nicht, wollten wir doch Chemie während der Schwangerschaft tunlichst vermeiden. Mich beruhigte etwas, dass die Packungsbeilage des Medikaments davon sprach, dass keine Schädigungen des Kindes durch das Präparat nachzuweisen seien und so schluckte ich die Dinger eben. Allemal besser als stärkere Komplikationen wenn sie die Entzündung ausweiten sollte.
Am Sonntag dann der nächste Schock. Mein routinemäßiger PH-Werttest zeigte nicht das gewohnte sonnengelb an. Zunächst dachte ich der Handschuh sei vielleicht defekt und probierte einen zweiten und dritten aus. Nachdem auch diese einen merkwürdigen Farbverlauf anzeigten, ließ ich es dabei bewenden und beschloss am Abend nochmal zu testen. Auf der Beschreibung zu den Handschuhen las ich kurz nach und entdeckte einen Hinweis, dass bei Antibiotikabehandlungen das saure Milieu zerstört und sich dadurch der PH-Wert erhöhen kann. Der Test am Abend bestätigte das Ergebnis und zeigte einen Wert von 5,0, also außerhalb des Normbereichs.
Prima. Ich lasse also gar nichts aus. In diesem Moment schwand für kurze Zeit mein gutes Gefühl, dass bei dieser Schwangerschaft alles glatt gehen würde. Zum Glück hielt das nicht lange an. Ich beschloss direkt am Montag wieder zur Ärztin zu eilen, um abzuklären was nun zu tun sei. Bis Donnerstag wollte ich damit auf keinen Fall warten.
Wie sagte letztens eine Freundin zu mir, lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt gehen. Normalerweise bin ich dafür zwar nicht der Typ, aber diesmal darf einfach nichts schief gehen.
Dienstag, 15. März 2016
20. Woche: Organultraschall und/oder Feindiagnostik?
Nachdem wir bei der letzen Schwangerschaft neben dem Erst- und Zweitrimesterscreening auch die Feindiagnostik haben machen lassen und miterleben mussten, dass all diese Untersuchungen nur eine Scheinsicherheit erzeugen, wollen wir diesmal die Anzahl und Dauer der Beschallungen möglichst gering halten.
Wir überlegten hin und her ob wir tatsächlich wieder zur Feindiagnostik gehen sollten oder ob der Organultraschall bei meiner Frauenärztin nicht auch ausreichen würde. Auf den ersten Blick ergab die Feindiagnostik für uns keinen Mehrwert, vor allem da wir keinen Dopplerultraschall machen lassen wollten. Als ich den Termin bei einer Ärztin hatte, sprach ich nochmal alles mit ihr durch. Der Zustand der mütterlichen Gefäße kann nur mit Doppler erfasst werden und ansonsten ist beim Feindiagnostiker nur das Ultraschallgerät ein besseres. Sie stimmte unserer Meinung zu, dass sofern sie keine Auffälligkeiten entdecke, wir uns den zusätzlichen Gang sparen können, weil wir ohnehin keine Konsequenzen aus einer möglichen negativen Diagnose ziehen würden.
Da ich an diesem Tag die letzte Patientin war, nahm sich Frau Dr. ganz viel Zeit mir im Ultraschall alles genau zu erklären. Was sie sah war gut entwickelt und augenscheinlich in Ordnung. Einzig die Herzkammern konnte sie nicht richtig begutachten, weil diese durch die ungünstige Lage des Kindes nur mit Schallschatten zu sehen waren.
Hinsichtlich des Geschlechts blieben wir mal wieder im Dunkeln. Mit zusammengekniffenen Beinen ist da einfach nichts zu machen. :)
Zur Kontrolle des Herzens (mit Hoffnung auf eine andere Kindslage) sollte ich eine Woche später nochmal einen Termin vereinbaren. Damit haben wir auch eine weitere Chance zur Geschlechtsbestimmung.
Natürlich hatte ich wieder eine kleine Liste mit Fragen dabei. Mein "Heißdurst" auf Früchtetee hatte mich zu einer schönen Beerenmischung mit Waldmeister geführt, welche auch sehr lecker war. Zumindest für zwei Tassen, denn als ich meinem Mann davon erzählte meinte er sofort, dass man Waldmeister doch während der Schwangerschaft nicht zu sich nehmen soll. Upps, das hatte ich gar nicht im Blick. Eine kurze Recherche im Netz bestätigte dies. Deshalb fragte ich beim Doc direkt deswegen nach. Sie hatte davon noch nie etwas gehört und meinte, dass in ihrer Fachliteratur dazu nichts stehe. Bis zum nächsten Termin nimmt sie es sich aber als Hausaufgabe mit und fragt bei einem befreundeten Arzt nach, der in Sachen Speiseplan während der Schwangerschaft so gut wie alles weiß.
Dann musste ich noch von starkem Ziehen in der Leistengegend und teilweise einschlafenden Fingern berichten. Beides plagte mich seit einigen Tagen. Gegen das Ziehen sollte ich die Magnesiumdosis von einer auf drei Tabletten täglich erhöhen und das mit den Fingern müssten wir beobachten. Es kann wohl sein, die Gebärmutter drückt durch ihr Wachstum temporär auf einen Nerv und es rührt daher.
Zudem bekam ich noch Eisen verschrieben. Mir wurde etwas Blut abgezapft und falls ein Mangel festgestellt wird, habe ich das Präparat direkt da. Das Ergebnis erfahre ich bei nächsten Mal.
Wir überlegten hin und her ob wir tatsächlich wieder zur Feindiagnostik gehen sollten oder ob der Organultraschall bei meiner Frauenärztin nicht auch ausreichen würde. Auf den ersten Blick ergab die Feindiagnostik für uns keinen Mehrwert, vor allem da wir keinen Dopplerultraschall machen lassen wollten. Als ich den Termin bei einer Ärztin hatte, sprach ich nochmal alles mit ihr durch. Der Zustand der mütterlichen Gefäße kann nur mit Doppler erfasst werden und ansonsten ist beim Feindiagnostiker nur das Ultraschallgerät ein besseres. Sie stimmte unserer Meinung zu, dass sofern sie keine Auffälligkeiten entdecke, wir uns den zusätzlichen Gang sparen können, weil wir ohnehin keine Konsequenzen aus einer möglichen negativen Diagnose ziehen würden.
Da ich an diesem Tag die letzte Patientin war, nahm sich Frau Dr. ganz viel Zeit mir im Ultraschall alles genau zu erklären. Was sie sah war gut entwickelt und augenscheinlich in Ordnung. Einzig die Herzkammern konnte sie nicht richtig begutachten, weil diese durch die ungünstige Lage des Kindes nur mit Schallschatten zu sehen waren.
Hinsichtlich des Geschlechts blieben wir mal wieder im Dunkeln. Mit zusammengekniffenen Beinen ist da einfach nichts zu machen. :)
Zur Kontrolle des Herzens (mit Hoffnung auf eine andere Kindslage) sollte ich eine Woche später nochmal einen Termin vereinbaren. Damit haben wir auch eine weitere Chance zur Geschlechtsbestimmung.
Natürlich hatte ich wieder eine kleine Liste mit Fragen dabei. Mein "Heißdurst" auf Früchtetee hatte mich zu einer schönen Beerenmischung mit Waldmeister geführt, welche auch sehr lecker war. Zumindest für zwei Tassen, denn als ich meinem Mann davon erzählte meinte er sofort, dass man Waldmeister doch während der Schwangerschaft nicht zu sich nehmen soll. Upps, das hatte ich gar nicht im Blick. Eine kurze Recherche im Netz bestätigte dies. Deshalb fragte ich beim Doc direkt deswegen nach. Sie hatte davon noch nie etwas gehört und meinte, dass in ihrer Fachliteratur dazu nichts stehe. Bis zum nächsten Termin nimmt sie es sich aber als Hausaufgabe mit und fragt bei einem befreundeten Arzt nach, der in Sachen Speiseplan während der Schwangerschaft so gut wie alles weiß.
Dann musste ich noch von starkem Ziehen in der Leistengegend und teilweise einschlafenden Fingern berichten. Beides plagte mich seit einigen Tagen. Gegen das Ziehen sollte ich die Magnesiumdosis von einer auf drei Tabletten täglich erhöhen und das mit den Fingern müssten wir beobachten. Es kann wohl sein, die Gebärmutter drückt durch ihr Wachstum temporär auf einen Nerv und es rührt daher.
Zudem bekam ich noch Eisen verschrieben. Mir wurde etwas Blut abgezapft und falls ein Mangel festgestellt wird, habe ich das Präparat direkt da. Das Ergebnis erfahre ich bei nächsten Mal.
Dienstag, 9. Februar 2016
Was in der 15. Woche alles geschah.
In dieser Woche wollte ich endlich eine Hebamme organisieren und das war mal wieder gar nicht so leicht. Gut, es liegt höchstwahrscheinlich an mir und meinen Ansprüchen. Sie soll möglichst noch jung (maximal in meinem Alter) sein, auf E-Mails antworten (mit dem telefonieren habe ich es nicht so, wenn ich nicht weiß in welcher Situation ich den Gegenüber evt. störe) und sympathisch (lässt sich über Homepage und E-Mail Kontakt natürlich erstmal schwer abschätzen).
Nachdem ich eine Praxis mit freundlichen Bildern und einer scheinbar passenden Hebamme gefunden hatte, fragte ich an und bekam als Antwort, dass mir abhängig vom Wohnort jemand zugeteilt wird. Mhh, das war nicht die Antwort die ich wollte und legte diese Variante erstmal auf Eis.
Zweiter Versuch: auch negativ, weil es der Hebamme bis zu meinem Wohnort zu weit ist (obwohl sie den gesamten Landkreis auf ihrer Homepage angegeben hatte). Sie war aber recht freundlich und bot mir an mich zu unterstützen sollte ich keine Option in meiner Nähe finden.
So langsam wurde ich unruhig, denn ich weiß dass bei uns totaler Hebammenmangel aufgrund des Geburtenbooms herrscht. Also zwei weitere Hebammen per Mail kontaktiert, beide aus unmittelbaren Nachbarorten. Eine meldete sich auch recht schnell. Sie ist bis August selbst noch in Elternzeit und führt Kennenlerngespräche deshalb erst im Juli durch. Meine Betreuung würde sie aber übernehmen. Wir wollen zur Aufnahme der Daten nochmal telefonieren. Puh, Erleichterung.
Zwei Tage später meldete sich auch die andere Hebamme per E-Mail zurück und war wirklich richtig sympathisch. Sie bot mir sofort an sie jederzeit anrufen zu können, wenn ich Beschwerden oder Fragen hätte. Mit ihr treffe ich mich in ein paar Tagen und wenn die Chemie stimmt, wird sie es wohl werden. Somit habe ich zwei Optionen und einen gewissen Entscheidungsspielraum, der mir sehr wichtig ist. Hinter dieses Thema kann ich zunächst also einen Haken machen.
Weiteres Thema der Woche: Wehwehchen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte ich so starke Schmerzen im Steiß und Schambein, dass ich kaum schlafen konnten. Da am Morgen Yoga auf dem Plan stand erhoffte ich mir davon Besserung. Während der Bewegungen klang der Schmerz auch tatsächlich etwas ab, aber als ich daheim war wurde es wieder richtig schlimm. Ich konnte kaum sitzen, liegen oder stehen. Nur beim Laufen ging es einigermaßen. Nach einiger Zeit tat mir davon aber der obere Rücken weh.
Also genehmigte ich mir ein entspannendes Bad und danach war es tatsächlich viel besser. Die Schmerzen traten nur noch gelegentlich auf und waren am Abend ganz verschwunden. Das waren wirklich anstrengende 24 Stunden. Ich überlegte, ob ich diese Beschwerden bei der letzten Schwangerschaft auch hatte, kann mich aber nicht erinnern. Sollte ich in den Genuss einer weiteren Schwangerschaft kommen, habe ich es jetzt hier für mich dokumentiert.
Obwohl ich mir vorgenommen hatte, das Internet wegen Beschwerden und deren Ursache nicht zu befragen machte ich in diesem Fall eine Ausnahme. Dort las ich, dass vor allem im ersten und dritten Trimester solche Schmerzen auftreten können, aber dann auch recht schnell wieder vorbei sind. Dies liege wohl an hormonellen Umstellungen. Ob es bei mir die Ursache war, weiß ich zwar nicht, da nun aber alles vorbei ist, werde ich dieser Erklärung glauben und nicht weiter recherchieren. Wer weiß, welche Horrorszenarien ich sonst noch so finde.
Außerdem ist noch folgendes passiert.
Im Anschluss an meine Yogastunde findet der Kurs Yoga für Mütter und Babys statt und auf dem Weg zu diesem Kurs lief mir tatsächlich eine sehr gute Freundin über den Weg (die mit den drei Kindern, ich schrieb schon kurz von ihr). Sie war natürlich ganz erstaunt, was ich mitten am Tag dort zu suchen hätte, also war jetzt der Zeitpunkt gekommen mich zu outen. Sie freute sich riesig für uns und wir verabredeten uns mal wieder zu treffen. Ich bin gespannt wann das klappt, denn zeitlich ist sie natürlich nicht ganz so flexibel wie ich.
Jetzt muss ich aber tatsächlich überlegen, wann ich wen in die guten Nachrichten einweihe. Denn wie es der Zufall so will, treffen sich Freunde und/oder Familienmitglieder gerade rein zufällig irgendwo wenn man es am wenigsten erwartet. Als nächstes ist jedenfalls meine liebste Freundin dran. Sie hat am Montag frei und wir treffen uns zu Frühstück.
Die Familie muss erstmal noch etwas warten. Das artet sonst wieder nur in Stress für uns aus.
Nachdem ich eine Praxis mit freundlichen Bildern und einer scheinbar passenden Hebamme gefunden hatte, fragte ich an und bekam als Antwort, dass mir abhängig vom Wohnort jemand zugeteilt wird. Mhh, das war nicht die Antwort die ich wollte und legte diese Variante erstmal auf Eis.
Zweiter Versuch: auch negativ, weil es der Hebamme bis zu meinem Wohnort zu weit ist (obwohl sie den gesamten Landkreis auf ihrer Homepage angegeben hatte). Sie war aber recht freundlich und bot mir an mich zu unterstützen sollte ich keine Option in meiner Nähe finden.
So langsam wurde ich unruhig, denn ich weiß dass bei uns totaler Hebammenmangel aufgrund des Geburtenbooms herrscht. Also zwei weitere Hebammen per Mail kontaktiert, beide aus unmittelbaren Nachbarorten. Eine meldete sich auch recht schnell. Sie ist bis August selbst noch in Elternzeit und führt Kennenlerngespräche deshalb erst im Juli durch. Meine Betreuung würde sie aber übernehmen. Wir wollen zur Aufnahme der Daten nochmal telefonieren. Puh, Erleichterung.
Zwei Tage später meldete sich auch die andere Hebamme per E-Mail zurück und war wirklich richtig sympathisch. Sie bot mir sofort an sie jederzeit anrufen zu können, wenn ich Beschwerden oder Fragen hätte. Mit ihr treffe ich mich in ein paar Tagen und wenn die Chemie stimmt, wird sie es wohl werden. Somit habe ich zwei Optionen und einen gewissen Entscheidungsspielraum, der mir sehr wichtig ist. Hinter dieses Thema kann ich zunächst also einen Haken machen.
Weiteres Thema der Woche: Wehwehchen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte ich so starke Schmerzen im Steiß und Schambein, dass ich kaum schlafen konnten. Da am Morgen Yoga auf dem Plan stand erhoffte ich mir davon Besserung. Während der Bewegungen klang der Schmerz auch tatsächlich etwas ab, aber als ich daheim war wurde es wieder richtig schlimm. Ich konnte kaum sitzen, liegen oder stehen. Nur beim Laufen ging es einigermaßen. Nach einiger Zeit tat mir davon aber der obere Rücken weh.
Also genehmigte ich mir ein entspannendes Bad und danach war es tatsächlich viel besser. Die Schmerzen traten nur noch gelegentlich auf und waren am Abend ganz verschwunden. Das waren wirklich anstrengende 24 Stunden. Ich überlegte, ob ich diese Beschwerden bei der letzten Schwangerschaft auch hatte, kann mich aber nicht erinnern. Sollte ich in den Genuss einer weiteren Schwangerschaft kommen, habe ich es jetzt hier für mich dokumentiert.
Obwohl ich mir vorgenommen hatte, das Internet wegen Beschwerden und deren Ursache nicht zu befragen machte ich in diesem Fall eine Ausnahme. Dort las ich, dass vor allem im ersten und dritten Trimester solche Schmerzen auftreten können, aber dann auch recht schnell wieder vorbei sind. Dies liege wohl an hormonellen Umstellungen. Ob es bei mir die Ursache war, weiß ich zwar nicht, da nun aber alles vorbei ist, werde ich dieser Erklärung glauben und nicht weiter recherchieren. Wer weiß, welche Horrorszenarien ich sonst noch so finde.
Außerdem ist noch folgendes passiert.
Im Anschluss an meine Yogastunde findet der Kurs Yoga für Mütter und Babys statt und auf dem Weg zu diesem Kurs lief mir tatsächlich eine sehr gute Freundin über den Weg (die mit den drei Kindern, ich schrieb schon kurz von ihr). Sie war natürlich ganz erstaunt, was ich mitten am Tag dort zu suchen hätte, also war jetzt der Zeitpunkt gekommen mich zu outen. Sie freute sich riesig für uns und wir verabredeten uns mal wieder zu treffen. Ich bin gespannt wann das klappt, denn zeitlich ist sie natürlich nicht ganz so flexibel wie ich.
Jetzt muss ich aber tatsächlich überlegen, wann ich wen in die guten Nachrichten einweihe. Denn wie es der Zufall so will, treffen sich Freunde und/oder Familienmitglieder gerade rein zufällig irgendwo wenn man es am wenigsten erwartet. Als nächstes ist jedenfalls meine liebste Freundin dran. Sie hat am Montag frei und wir treffen uns zu Frühstück.
Die Familie muss erstmal noch etwas warten. Das artet sonst wieder nur in Stress für uns aus.
Donnerstag, 7. Januar 2016
Schwangerschaftswehwechen
So langsam wird es wieder.
Die letzten Wochen im alten Jahr hatte ich ziemlich mit Übelkeit zu kämpfen. Meist nachmittags stellte sich ein flaues Gefühl im Magen ein, so dass ich ab diesem Zeitpunkt nichts mehr essen mochte. Auch das Trinken wurde schwierig. Ich habe eine totale Abneigung gegen Tees aller Art, Fruchtsaft, Schorlen oder Ähnliches. Wasser kann ich manchmal trinken, aber Medium ist mir deutlich zu spritzig. Zum Glück haben wir eine "sanfte" Alternative gefunden. Dafür mussten wir etwas rumprobieren. Da wir nur noch das Wasser aus Glasflaschen trinken, ist das Angebot überschaubar. Zumindest wissen wir jetzt welche Sorten geschmacklich gar nicht gehen. Früher habe ich es für Einbildung gehalten, wenn mir jemand gesagt hat, ihm schmecke ein bestimmtes Wasser nicht. Heute bin ich dabei selbst total sensibel. Verrückt, welche Unterschiede es so gibt.
Generell ist das Thema Essen etwas problematisch. Alle Dinge die ich in der letzten Schwangerschaft sehr mochte, gehen diesmal überhaupt nicht. Und selbst wenn ich im Supermarkt mal etwas gefunden habe was mich anspricht, kann ich sicher sein, sobald es zu Hause im Kühlschrank steht, kann ich da nicht mehr ran. Dieser spontane Appetitwechsel ist schon etwas nervig, denn genau das eine Ding, was heute gehen würde, haben wir natürlich nie da.
Durch dieses ganze hin und her habe ich etwas Gewicht verloren. Ich wiege derzeit 64,8 kg. Bei meiner Körpergröße immer noch genug. ;)
Und ich bin Müde - ständig. Egal wann ich morgens aufstehe, gegen 11:00 Uhr könnte ich immer ein Mittagsschläfchen halten. Und abends fallen mir spätestens 21:00 Uhr auch schon wieder die Augen zu.
Blutungen hatte ich zum Glück bisher überhaupt keine. Dafür sieht meine Haut im Gesicht schrecklich aus. Pickel, Mitesser, Rötungen in jeder Form und Größe. Für einen Dermatologen wäre ich derzeit sicher ein super Betätigungsfeld. Ich hoffe, dass gibt sich sobald ich das Progestan absetze.
Die letzten Wochen im alten Jahr hatte ich ziemlich mit Übelkeit zu kämpfen. Meist nachmittags stellte sich ein flaues Gefühl im Magen ein, so dass ich ab diesem Zeitpunkt nichts mehr essen mochte. Auch das Trinken wurde schwierig. Ich habe eine totale Abneigung gegen Tees aller Art, Fruchtsaft, Schorlen oder Ähnliches. Wasser kann ich manchmal trinken, aber Medium ist mir deutlich zu spritzig. Zum Glück haben wir eine "sanfte" Alternative gefunden. Dafür mussten wir etwas rumprobieren. Da wir nur noch das Wasser aus Glasflaschen trinken, ist das Angebot überschaubar. Zumindest wissen wir jetzt welche Sorten geschmacklich gar nicht gehen. Früher habe ich es für Einbildung gehalten, wenn mir jemand gesagt hat, ihm schmecke ein bestimmtes Wasser nicht. Heute bin ich dabei selbst total sensibel. Verrückt, welche Unterschiede es so gibt.
Generell ist das Thema Essen etwas problematisch. Alle Dinge die ich in der letzten Schwangerschaft sehr mochte, gehen diesmal überhaupt nicht. Und selbst wenn ich im Supermarkt mal etwas gefunden habe was mich anspricht, kann ich sicher sein, sobald es zu Hause im Kühlschrank steht, kann ich da nicht mehr ran. Dieser spontane Appetitwechsel ist schon etwas nervig, denn genau das eine Ding, was heute gehen würde, haben wir natürlich nie da.
Durch dieses ganze hin und her habe ich etwas Gewicht verloren. Ich wiege derzeit 64,8 kg. Bei meiner Körpergröße immer noch genug. ;)
Und ich bin Müde - ständig. Egal wann ich morgens aufstehe, gegen 11:00 Uhr könnte ich immer ein Mittagsschläfchen halten. Und abends fallen mir spätestens 21:00 Uhr auch schon wieder die Augen zu.
Blutungen hatte ich zum Glück bisher überhaupt keine. Dafür sieht meine Haut im Gesicht schrecklich aus. Pickel, Mitesser, Rötungen in jeder Form und Größe. Für einen Dermatologen wäre ich derzeit sicher ein super Betätigungsfeld. Ich hoffe, dass gibt sich sobald ich das Progestan absetze.
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