Ursprünglich sollte ich 7:20 Uhr die erste Patienten des Tages bei Dr. Pipi sein. Die ist aber leider krank geworden und so wurde mein Termin verschoben. Zum Glück blieb der Tag gleich, 8:45 Uhr war die neue Zeit, bei Frau Dr. S. Die kenne ich auch schon aus einigen Terminen.
Gut, mit der Pünktlichkeit hat sie es scheinbar nicht so, ich sollte auch bei ihr die Erste sein, aber sie schwebte erst kurz vor 9:00 Uhr in der Praxis ein. Irgendwann war ich dann dran und konnte ohne großes Vorgeplänkel auf dem Stühlchen Platz nehmen. Die Fruchthöhle war gut sichtbar und auch der darin liegende Fruchtkörper; eindeutig sahen wir ein Pulsieren. Damit war also der Zeitpunkt gekommen, an dem ich meiner Hoffnung langsam mehr Raum geben konnte. Ich wollte nämlich warten, bis der Herzschlag sichtbar ist.
Nach der Rechnung von Frau Dr. S. bin ich übrigens schon zwei Tage weiter, als bei Dr. Pipi und so wurde heute festgelegt: 6+2.
Meine Bedenken zu einer parallelen Eileiterschwangerschaft habe ich auch direkt nochmal angesprochen. Da im Ultraschall aber alles bestens aussieht (keine Wassereinlagerungen, unauffällige Eierstöcke) und dieses Szenario ohnehin sehr unwahrscheinlich sei, will ich nun auch glauben, dass da nix mehr passiert.
Eigentlich sollte dies mein letzter Termin in der Kinderwunschklinik sein, aber weil es so schön mit uns beiden ist, möchte mich Dr. S. nächste Woche noch ein wirklich letztes Mal sehen.
Progestan soll ich unbedingt weiter nehmen, aber nicht 2x1, sondern besser 2x2, bis zur 12. Woche. Ich habe ein deja vu... Hier treffen wohl zwei unterschiedliche Meinungen zwischen den Ärztinnen der Klinik aufeinander.
Bei der Gelegenheit habe ich Dr. S. wegen GV in der Frühschwangerschaft befragt. Meine alte Frauenärztin hatte deswegen damals richtig rumgezetert. So lange ich mich gut fühle und der Bauch nicht hart sei oder ich Schmerzen habe, kein Problem. In der ersten Wochen sei aber durchaus ein Kondom angeraten. Hätten wir das also auch geklärt.
Zum Abschied gab es noch das erste Ultraschallbild zum Mitnehmen.
Im Anschluss habe ich gleich noch einen Termin bei meiner Frauenärztin ausgemacht. Am 22.12. darf ich kommen und werde damit in die "ganz normale Vorsorge" übergeben.
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Mittwoch, 9. Dezember 2015
Mittwoch, 22. Juli 2015
Projektplan
Ich liebe planvolles Vorgehen; noch mehr natürlich wenn der Plan dann auch funktioniert, aber das liegt diesmal nicht allein in meinen Händen...
Mit dem Auswertungstermin in der KiWu-Klinik am 15.7. hat sich ein eben solcher ergeben und ich bin deshalb froh gestimmt was den weiteren Verlauf angeht. In erster Linie ging es um das Ergebnis der Durchlässigkeitsprüfung. Hier kann ich vermelden, dass der linke Eileiter super funktioniert und das Kontrastmittel flüssig durchlief. Auch der rechte Eileiter konnte die Flüssigkeit transportieren, allerdings etwas mühsamer. Dies war für mich und auch die Ärztin eher überraschend. Nachdem ich vor einigen Wochen erfahren hatte, dass zumindest noch ein Teil des EL vorhanden ist, konnte ich jedoch nicht mit seiner Leitfähigkeit rechnen. Die Ärztin hatte dafür auch keine Erklärung, es gibt halt solche Fälle. Was auf der einen Seite erfreulich erscheint, ist auf der anderen unter Umständen aber auch problematisch, da das Risiko einer weiteren EL-Schwangerschaft damit nochmal erhöht ist. Sollte dies passieren, so riet mit die Ärztin unbedingt darauf zu drängen den EL komplett entfernen zu lassen. Die meisten Kliniken tun sich damit wohl äußerst schwer, aber man dürfe da nicht locker lassen. Ansonsten wird es wohl mit jedem Versuch, bei dem das Ei auf der rechten Seite springt risikobehafteter.
Als der diagnostische Teil abgeschlossen war, gingen wir dann dazu über zu überlegen, wie wir weiter verfahren könnten. Gemeinsam haben wir folgende Vorgehensweise herausgearbeitet.
Da sich organisch keine negative Diagnose in Sachen Kinderwunsch ergeben hat, nutzen wir den Sommer, um es weiter auf natürlichem Weg zu probieren. Wenn ich im Herbst meinen 34. Geburtstag gefeiert habe und dann noch immer kein Erfolg zu vermelden ist, vereinbaren wir einen Termin in der Klinik.
Zunächst werden wir dann mit Eistimulation starten und falls sich damit auch nichts tut mit der Sameneinspülung weiter machen. So wie ich das verstanden habe, wird wohl beides zum Großteil von der Krankenkasse gezahlt. Mit den finanziellen Details und dem Antragsverfahren werden wir uns aber erst beschäftigen, wenn es soweit kommen sollte. Wir nagen zwar nicht am Hungertuch, aber unsere Ersparnisse haben wir bisher für andere Dinge (Rücklage Haus, Urlaub, Ersatzbeschaffungen jeglicher Art...) verplant.
Das klingt für mich nach einem gangbaren Weg. Mein Mann sieht das glücklicherweise genau so und wir befinden uns nun in
Phase 1.
Jetzt fühle ich mich auch weniger schwer belastet, denn wir haben nicht nur einen Plan B, sondern auch einen Plan C. Erst wenn beides nicht funktioniert, müssen wir uns mit dem Thema ICSI oder IVF beschäftigen. Vor beidem scheue ich mich im Moment noch sehr und hoffe nicht in die Situation zu kommen darüber entscheiden zu müssen. Vieles was ich bisher an Erfahrungsberichten dazu gehört und gelesen habe, möchte ich ungern mitmachen. Aber warten wir einfach mal ab was sich ergibt. Ich will schließlich nicht mehr alle Eventualitäten im Voraus durchdenken und mich dadurch unnötig kirre machen.
Mit dem Auswertungstermin in der KiWu-Klinik am 15.7. hat sich ein eben solcher ergeben und ich bin deshalb froh gestimmt was den weiteren Verlauf angeht. In erster Linie ging es um das Ergebnis der Durchlässigkeitsprüfung. Hier kann ich vermelden, dass der linke Eileiter super funktioniert und das Kontrastmittel flüssig durchlief. Auch der rechte Eileiter konnte die Flüssigkeit transportieren, allerdings etwas mühsamer. Dies war für mich und auch die Ärztin eher überraschend. Nachdem ich vor einigen Wochen erfahren hatte, dass zumindest noch ein Teil des EL vorhanden ist, konnte ich jedoch nicht mit seiner Leitfähigkeit rechnen. Die Ärztin hatte dafür auch keine Erklärung, es gibt halt solche Fälle. Was auf der einen Seite erfreulich erscheint, ist auf der anderen unter Umständen aber auch problematisch, da das Risiko einer weiteren EL-Schwangerschaft damit nochmal erhöht ist. Sollte dies passieren, so riet mit die Ärztin unbedingt darauf zu drängen den EL komplett entfernen zu lassen. Die meisten Kliniken tun sich damit wohl äußerst schwer, aber man dürfe da nicht locker lassen. Ansonsten wird es wohl mit jedem Versuch, bei dem das Ei auf der rechten Seite springt risikobehafteter.
Als der diagnostische Teil abgeschlossen war, gingen wir dann dazu über zu überlegen, wie wir weiter verfahren könnten. Gemeinsam haben wir folgende Vorgehensweise herausgearbeitet.
Da sich organisch keine negative Diagnose in Sachen Kinderwunsch ergeben hat, nutzen wir den Sommer, um es weiter auf natürlichem Weg zu probieren. Wenn ich im Herbst meinen 34. Geburtstag gefeiert habe und dann noch immer kein Erfolg zu vermelden ist, vereinbaren wir einen Termin in der Klinik.
Zunächst werden wir dann mit Eistimulation starten und falls sich damit auch nichts tut mit der Sameneinspülung weiter machen. So wie ich das verstanden habe, wird wohl beides zum Großteil von der Krankenkasse gezahlt. Mit den finanziellen Details und dem Antragsverfahren werden wir uns aber erst beschäftigen, wenn es soweit kommen sollte. Wir nagen zwar nicht am Hungertuch, aber unsere Ersparnisse haben wir bisher für andere Dinge (Rücklage Haus, Urlaub, Ersatzbeschaffungen jeglicher Art...) verplant.
Das klingt für mich nach einem gangbaren Weg. Mein Mann sieht das glücklicherweise genau so und wir befinden uns nun in
Phase 1.
Jetzt fühle ich mich auch weniger schwer belastet, denn wir haben nicht nur einen Plan B, sondern auch einen Plan C. Erst wenn beides nicht funktioniert, müssen wir uns mit dem Thema ICSI oder IVF beschäftigen. Vor beidem scheue ich mich im Moment noch sehr und hoffe nicht in die Situation zu kommen darüber entscheiden zu müssen. Vieles was ich bisher an Erfahrungsberichten dazu gehört und gelesen habe, möchte ich ungern mitmachen. Aber warten wir einfach mal ab was sich ergibt. Ich will schließlich nicht mehr alle Eventualitäten im Voraus durchdenken und mich dadurch unnötig kirre machen.
Freitag, 17. Juli 2015
Und vorbei...
29.6.2015
Bereits gestern hatte ich leichte Blutungen bekommen, die aber untypisch waren. Außerdem brauchte man beim dritten Schwangerschaftstest schon sehr viel Fantasie, um überhaupt noch einen zweiten Strich zu erkennen. Ich ging zur Sicherheit direkt zum Arzt, denn mein zweiter Eileiter darf nicht gefährdet werden. Dort schilderte ich die unklare Lage und dass ich eine EL-Schwangerschaft sicherheitshalber abklären lassen wollte. Mir wurde also Blut abgenommen. Ansonsten könne man nur abwarten, was sich tut. In zwei Tagen sollte ich nochmal vorbei kommen.
1.7.2015
Da die Blutungen sich immer mehr verstärkt hatten, war mir schon klar, dass es auch diesmal nicht geklappt hat. Kurz vor dem Arzttermin hatte ich dann sehr große Mengen Schleim im Blut. Wenn etwas war, hatte es sich zumindest jetzt erledigt. Die Ärztin verzichtete auf eine Untersuchung, da der Beta-HCG Wert nur bei 4 lag. Zur Sicherheit nahm sie mir aber noch eine Blutprobe ab. Im Anschluss besprachen wir noch ein paar Dinge. Vermutlich hatte ich einen Frühabgang, da auf dem Ultraschall keine Zyste zu sehen war, die auch zu dem HCG Wert hätte führen können. Wir werteten das beide als erstes Erfolgserlebnis, nach der langen Durststrecke. Allgemein meinte sie, vor der fünfte Woche brauche man nicht zum Arzt gehen, wenn keine Komplikationen auftreten. Erst zu diesem Zeitpunkt kann mit Präparaten unterstützt und im Ultraschall etwa erkannt werden. Ich könne bei meiner Vorgeschichte aber natürlich jederzeit kommen. Sie fand es auch gut, dass ich einen Termin zur EL Durchlässigkeitsprüfung habe. Dann sei alles mal schön durchgespült, was den Prozess begünstigen könne. Sofern organisch alles iO sei, könnten wir zumindest über eine Stimulation nachdenken. Den künstlichen Methoden stehe ich nämlich eher abgeneigt gegenüber. Aber erstmal abwarten.
Ich habe dann auch direkt in der KiWu-Klinik einen neuen Termin für die EL-Prüfung vereinbart.
Bereits gestern hatte ich leichte Blutungen bekommen, die aber untypisch waren. Außerdem brauchte man beim dritten Schwangerschaftstest schon sehr viel Fantasie, um überhaupt noch einen zweiten Strich zu erkennen. Ich ging zur Sicherheit direkt zum Arzt, denn mein zweiter Eileiter darf nicht gefährdet werden. Dort schilderte ich die unklare Lage und dass ich eine EL-Schwangerschaft sicherheitshalber abklären lassen wollte. Mir wurde also Blut abgenommen. Ansonsten könne man nur abwarten, was sich tut. In zwei Tagen sollte ich nochmal vorbei kommen.
1.7.2015
Da die Blutungen sich immer mehr verstärkt hatten, war mir schon klar, dass es auch diesmal nicht geklappt hat. Kurz vor dem Arzttermin hatte ich dann sehr große Mengen Schleim im Blut. Wenn etwas war, hatte es sich zumindest jetzt erledigt. Die Ärztin verzichtete auf eine Untersuchung, da der Beta-HCG Wert nur bei 4 lag. Zur Sicherheit nahm sie mir aber noch eine Blutprobe ab. Im Anschluss besprachen wir noch ein paar Dinge. Vermutlich hatte ich einen Frühabgang, da auf dem Ultraschall keine Zyste zu sehen war, die auch zu dem HCG Wert hätte führen können. Wir werteten das beide als erstes Erfolgserlebnis, nach der langen Durststrecke. Allgemein meinte sie, vor der fünfte Woche brauche man nicht zum Arzt gehen, wenn keine Komplikationen auftreten. Erst zu diesem Zeitpunkt kann mit Präparaten unterstützt und im Ultraschall etwa erkannt werden. Ich könne bei meiner Vorgeschichte aber natürlich jederzeit kommen. Sie fand es auch gut, dass ich einen Termin zur EL Durchlässigkeitsprüfung habe. Dann sei alles mal schön durchgespült, was den Prozess begünstigen könne. Sofern organisch alles iO sei, könnten wir zumindest über eine Stimulation nachdenken. Den künstlichen Methoden stehe ich nämlich eher abgeneigt gegenüber. Aber erstmal abwarten.
Ich habe dann auch direkt in der KiWu-Klinik einen neuen Termin für die EL-Prüfung vereinbart.
Donnerstag, 16. Juli 2015
Hoffnungsschimmer #2
23.6.2015
Tag 27 der Periode: komisch, währen der letzten Perioden hatte ich schon bis zu sieben Tage vorher bräunliche leichte Blutungen. Mein ES war diesmal pünktlich am 15./16. Tag (den wir natürlich auch entsprechend genutzt haben), so dass ich am 30. Tag normalerweise mit dem Beginn der richtigen Blutung rechnen würde. Nur fehlen diesmal die Vorzeichen. Ich versuche mir immer wieder klar zu machen, dass mir nicht geholfen ist, wenn zu große Hoffnung aufkeimt, also versuche ich die Gedanken wegzudrängen.
24.6.2015
Heute morgen aufgewacht und der erste Gang ins Badezimmer, immer noch nichts in Sachen Blutung im Anmarsch und schon Tag 28. Die Hoffnung wird stärker, obwohl ich es gar nicht will. Gegen Mittag entdecke ich dann eine klitzekleine Spur, aber sie sieht ganz anders aus als sonst. Gut, es hat sich also erledigt, nun geht es los. Den ganzen Tag über tut sich dann aber nichts mehr. Nur falscher Alarm. Dafür bekomme ich leichtes Ziehen, was auf beginnende Regelschmerzen hindeuten könnte. Kann aber auch nur Einbildung sein oder es sind Scheinsymptome.
Nachmittags hatte mein Mann seinen zweiten Termin für das Spermiogramm. Im Anschluss komme ich dazu und wir warten gemeinsam auf die Auswertung. Die Ärztin in der KiWu-Klinik war wie immer gut vorbereitet und hatte sich alle Unterlagen schon angeschaut. Und welche Freude, die Werte sehen deutlich besser aus. Die Anzahl ist mit 14 Mio. noch nicht ganz im Normbereich, aber im Gegensatz zu 4 Mio. kann man damit schon was anfangen. Die Morphologie ist wie gehabt nur bei 1 %, aber alle anderen Werte sind gut. Mit diesen Werten (OAT I) steht einer natürlichen Schwangerschaft erstmal grundsätzlich nichts im Wege.
Nun gilt es wieder auf meine organischen Grundlagen zu schauen. Durch die EL-Schwangerschaft ist das Risiko wieder eine zu bekommen deutlich erhöht, zwar nicht gleich um 50 %, aber eben deutlich. Kritisch wird es wohl ab der 6. oder 7. Woche einer Schwangerschaft. Da wir den Zyklus ohnehin intensiv beobachten und ggf. auf Schwangerschaftstests zurückgreifen (die auch bei einer ELS anschlagen), dürfte uns diesbezüglich nichts mehr durch die Lappen gehen. Um die Eileiter genauer unter die Lupe zu nehmen, sprich die Durchlässigkeit zu prüfen, haben wir uns nun erstmal für die Ultraschallvariante entschieden. Vielleicht gibt die schon Aufschluss. Zumindest was den rechten EL betrifft, scheint wohl eine Durchlässigkeit trotz OP nicht ausgeschlossen. Bisher hatte ich immer gedacht, der ist gar nicht mehr zu gebrauchen. Da ich mich bereits am Ende der aktuellen Periode befinde, habe ich gleich für den 3.7. einen Termin zur Prüfung bekommen. Dann muss ich die Unwissenheit zum EL nochmal aufhellen lassen.
Ansonsten sollen wir erstmal weiter probieren und falls mit dem EL alles i.O. ist und sich in einem halben Jahr nichts getan hat, könnten wir ggf. über eine Ei-Stimulation nachdenken. Zur Zeit würde die Ärztin aber noch nicht mit Hormonen eingreifen. Das ist mir offen gesagt auch lieber.
Erstmal bin ich auf die nächsten Tage gespannt und muss mich arg zurückhalten, nicht schon zu einem SSW-Test zu greifen.
26.6.2015
Tag 30: und nun werde ich doch schwach. Zwei Tests stehen zur Auswahl, da der von Clearblue auf der Packung darauf verweist, dass man ihn bis zu 4 Tage vor der Periode nutzen kann, fällt die Wahl auf diesen. Und es erscheint, eine dicke blaue Linie. War ja klar, zu früh gefreut. Aber dann warte ich noch ´ne Minute und schaue ganz genau hin. Ist es Einbildung oder sehe ich tatsächlich einen ganz ganz ganz schwachen senkrechten Strich? Nach mehrmaligem Begutachten und Studieren der Gebrauchsanleitung komme ich zu dem Ergebnis, dass da tatsächlich was ist. [Uah, soll das wahr sein?] Ich behalte es erstmal für mich und morgen früh muss der nächste Test ran.
27.6.2015
Tag 31: heute morgen war ich schon ganz zeitig wach und bin dann auch gleich aufgestanden, um einen weiteren Schwangerschaftstest zu machen, diesmal von DM. Der zeigte erst nach längerer Zeit einen ganz leichten zweiten Strich. [Hm, was soll ich mit dem Ergebnis anfangen. Vielleicht doch viel zu früh gefreut?] Nun lese ich im Internet das die Symptome Ziehen im Unterleib und ein Gefühl der Aufgeblähtheit durchaus Schwangerschaftssymptome sein können und die habe ich auf jeden Fall. Das würde meine Theorie wiederum stützen. Meinen Mann habe ich nun auch ins Thema eingeweiht, was es nicht einfacher macht, da ihm gleich wieder viele Gedanken durch den Kopf schwirren. Wir können aber erstmal nur weiter abwarten.
Tag 27 der Periode: komisch, währen der letzten Perioden hatte ich schon bis zu sieben Tage vorher bräunliche leichte Blutungen. Mein ES war diesmal pünktlich am 15./16. Tag (den wir natürlich auch entsprechend genutzt haben), so dass ich am 30. Tag normalerweise mit dem Beginn der richtigen Blutung rechnen würde. Nur fehlen diesmal die Vorzeichen. Ich versuche mir immer wieder klar zu machen, dass mir nicht geholfen ist, wenn zu große Hoffnung aufkeimt, also versuche ich die Gedanken wegzudrängen.
24.6.2015
Heute morgen aufgewacht und der erste Gang ins Badezimmer, immer noch nichts in Sachen Blutung im Anmarsch und schon Tag 28. Die Hoffnung wird stärker, obwohl ich es gar nicht will. Gegen Mittag entdecke ich dann eine klitzekleine Spur, aber sie sieht ganz anders aus als sonst. Gut, es hat sich also erledigt, nun geht es los. Den ganzen Tag über tut sich dann aber nichts mehr. Nur falscher Alarm. Dafür bekomme ich leichtes Ziehen, was auf beginnende Regelschmerzen hindeuten könnte. Kann aber auch nur Einbildung sein oder es sind Scheinsymptome.
Nachmittags hatte mein Mann seinen zweiten Termin für das Spermiogramm. Im Anschluss komme ich dazu und wir warten gemeinsam auf die Auswertung. Die Ärztin in der KiWu-Klinik war wie immer gut vorbereitet und hatte sich alle Unterlagen schon angeschaut. Und welche Freude, die Werte sehen deutlich besser aus. Die Anzahl ist mit 14 Mio. noch nicht ganz im Normbereich, aber im Gegensatz zu 4 Mio. kann man damit schon was anfangen. Die Morphologie ist wie gehabt nur bei 1 %, aber alle anderen Werte sind gut. Mit diesen Werten (OAT I) steht einer natürlichen Schwangerschaft erstmal grundsätzlich nichts im Wege.
Nun gilt es wieder auf meine organischen Grundlagen zu schauen. Durch die EL-Schwangerschaft ist das Risiko wieder eine zu bekommen deutlich erhöht, zwar nicht gleich um 50 %, aber eben deutlich. Kritisch wird es wohl ab der 6. oder 7. Woche einer Schwangerschaft. Da wir den Zyklus ohnehin intensiv beobachten und ggf. auf Schwangerschaftstests zurückgreifen (die auch bei einer ELS anschlagen), dürfte uns diesbezüglich nichts mehr durch die Lappen gehen. Um die Eileiter genauer unter die Lupe zu nehmen, sprich die Durchlässigkeit zu prüfen, haben wir uns nun erstmal für die Ultraschallvariante entschieden. Vielleicht gibt die schon Aufschluss. Zumindest was den rechten EL betrifft, scheint wohl eine Durchlässigkeit trotz OP nicht ausgeschlossen. Bisher hatte ich immer gedacht, der ist gar nicht mehr zu gebrauchen. Da ich mich bereits am Ende der aktuellen Periode befinde, habe ich gleich für den 3.7. einen Termin zur Prüfung bekommen. Dann muss ich die Unwissenheit zum EL nochmal aufhellen lassen.
Ansonsten sollen wir erstmal weiter probieren und falls mit dem EL alles i.O. ist und sich in einem halben Jahr nichts getan hat, könnten wir ggf. über eine Ei-Stimulation nachdenken. Zur Zeit würde die Ärztin aber noch nicht mit Hormonen eingreifen. Das ist mir offen gesagt auch lieber.
Erstmal bin ich auf die nächsten Tage gespannt und muss mich arg zurückhalten, nicht schon zu einem SSW-Test zu greifen.
26.6.2015
Tag 30: und nun werde ich doch schwach. Zwei Tests stehen zur Auswahl, da der von Clearblue auf der Packung darauf verweist, dass man ihn bis zu 4 Tage vor der Periode nutzen kann, fällt die Wahl auf diesen. Und es erscheint, eine dicke blaue Linie. War ja klar, zu früh gefreut. Aber dann warte ich noch ´ne Minute und schaue ganz genau hin. Ist es Einbildung oder sehe ich tatsächlich einen ganz ganz ganz schwachen senkrechten Strich? Nach mehrmaligem Begutachten und Studieren der Gebrauchsanleitung komme ich zu dem Ergebnis, dass da tatsächlich was ist. [Uah, soll das wahr sein?] Ich behalte es erstmal für mich und morgen früh muss der nächste Test ran.
27.6.2015
Tag 31: heute morgen war ich schon ganz zeitig wach und bin dann auch gleich aufgestanden, um einen weiteren Schwangerschaftstest zu machen, diesmal von DM. Der zeigte erst nach längerer Zeit einen ganz leichten zweiten Strich. [Hm, was soll ich mit dem Ergebnis anfangen. Vielleicht doch viel zu früh gefreut?] Nun lese ich im Internet das die Symptome Ziehen im Unterleib und ein Gefühl der Aufgeblähtheit durchaus Schwangerschaftssymptome sein können und die habe ich auf jeden Fall. Das würde meine Theorie wiederum stützen. Meinen Mann habe ich nun auch ins Thema eingeweiht, was es nicht einfacher macht, da ihm gleich wieder viele Gedanken durch den Kopf schwirren. Wir können aber erstmal nur weiter abwarten.
Dienstag, 14. Juli 2015
Hoffnungsschimmer #1
1.5.2015
Seit Sonntag letzter Woche hatte ich leichte Blutungen. Am ersten Tag war es hellrote Blutung und danach dunkle. Ein paar Recherchen ergaben, dass es zeitlich und bei hellroter Blutung durchaus Nidationsblutung sein könnte. Als sie am nächsten Tag dann aber dunkel war, war mir fast klar, dass es diese nicht sein kann. Insgesamt hielt das 5 Tage an, bis ich heute nun die normale Regelblutung bekommen habe. Zur Sicherheit hatte ich am Donnerstag einen STest gemacht, der erwartungsgemäß negativ ausfiel.
Am Mittwoch diese Woche waren wir in der Kinderwunschklinik. Mein Mann hat Flüssigkeiten für diverse Tests abgegeben und ich noch ein paar Befunde nachgereicht, die die Frauenärztin für mich zusammengesucht hatte. Sie hat es auch für gut befunden nach Chemnitz und nicht nach Dresden zu gehen, denn dort ist der Ruf wohl zu recht nicht so gut. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Seit Sonntag letzter Woche hatte ich leichte Blutungen. Am ersten Tag war es hellrote Blutung und danach dunkle. Ein paar Recherchen ergaben, dass es zeitlich und bei hellroter Blutung durchaus Nidationsblutung sein könnte. Als sie am nächsten Tag dann aber dunkel war, war mir fast klar, dass es diese nicht sein kann. Insgesamt hielt das 5 Tage an, bis ich heute nun die normale Regelblutung bekommen habe. Zur Sicherheit hatte ich am Donnerstag einen STest gemacht, der erwartungsgemäß negativ ausfiel.
Am Mittwoch diese Woche waren wir in der Kinderwunschklinik. Mein Mann hat Flüssigkeiten für diverse Tests abgegeben und ich noch ein paar Befunde nachgereicht, die die Frauenärztin für mich zusammengesucht hatte. Sie hat es auch für gut befunden nach Chemnitz und nicht nach Dresden zu gehen, denn dort ist der Ruf wohl zu recht nicht so gut. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
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