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Dienstag, 21. Juni 2016

Erstausstattung - Teil 4 - Textilien

Mit der Erstausstattung ist es so eine Sache. Es gibt unzählige vermeintlich sinnvolle Dinge von X-Anbietern in Y-Preisklassen.

Vorwort: Mit zunehendem Alter werde ich immer mehr zur Ökotante und jetzt, da es um den Schutz eines kleinen Wesens geht, bin ich sehr bedacht, nur gesundheitsverträgliche Ware zu kaufen. Die Auswertungen der Stiftung Öko-Test sind daher meine liebste Recherchegrundlage. Weil vieles aber noch nicht getestet ist, durchforsche ich akribisch alle anderen Quellen die sich bieten. Das nimmt natürlich eine Menge Zeit in Anspruch, aber dank des Beschäftigungsverbots habe ich diese zum Glück.

Zunächst stellte sich mir die Frage, was von dem Überangebot benötigen wir tatsächlich? Hierzu habe ich in diversen Foren und Blogs gestöbert und letztlich meine >>eigene Checkliste<< erstellt.
  1. Bekleidung
    • Langarmbodies sind mein Mittel der Wahl, auch die Hebamme hat bestätigt, dass trotz Sommerbaby diese am besten geeignet sind. Vor allem der Schutz der Haut spielt dabei eine entscheidende Rolle. Hinsichtlich der Anzahl war ich lange unentschlossen. Oft lese ich, dass je vier Lang- und Kurzarmbodies empfohlen werden. Da Kurzarm für uns aber entfällt und meine Hebamme meinte, drei Stück reichen für den Anfang völlig aus, habe ich mich für fünf Stück in der Größe 50/56 entschieden, schließlich sollen Diese zu Beginn auch als Schlafanzug dienen.
    • Ich habe deshalb auch erstmal nur einen Schlafanzug bestellt.
    • Zudem wurde mir ein Pucksack empfohlen, der als Kleidungsstück und Schlafsack genutzt werden kann. 
    • Für die Kopfbedeckung sollte in den ersten Monaten immer gesorgt sein. Deshalb kaufe ich zwei dünne Häubchen in Größe 50/56, die aufgrund des Materials auch für warme Sommertage gut geeignet sein sollten.
    • Zum Wärmen der Beine und Füße, dienen zwei Paar Woll-Socken mit langem Schaft auch in Größe 50/56.
    • Da mich der Nestbautrieb nun auch erreicht hat, habe ich zusätzlich drei Strampler in der Größe 50/56 bestellt. Ursprünglich wollte ich zunächst auf die Anschaffung verzichten, da sie bei Bedarf schnell nachgekauft hätten werden können.
    • Natürlich sind die Bio-Klamotten weniger farbenfroh und in den Augen einiger dadurch vielleicht auch weniger niedlich. Dafür aber deutlich weniger bzw. gar nicht durch Chemikalien belastet, die zu Allergien, Hautreizungen oder Krebs führen können.
  2. sonstige Textilien
    • Mullwindeln (15 Stück)
    • Badetuch
    • Kuscheldecke
  3. Schlafplatz
    • Zusätzlich zu dem oben genannten Pucksack habe ich zwei Schlafsäcke besorgt. Die Hebamme und Erfahrungen im Bekanntenkreis haben mich bestärkt, ein System zu wählen, bei dem die Arme des Kindes nah am Körper "fixiert" werden können. Die Babys sollen dadurch ruhiger und somit länger schlafen.
    • Drei Spannbettlaken die sowohl für das Bett als auch für die zweite Schlafgelegenheit, das Laufgitter (für welches wir uns als sichere Ablagemöglichkeit für das Wohnzimmer doch noch entschieden haben, obwohl es auf der ursprünglichen Listen nicht drauf war) geeignet sein sollten.
  4. Wickelplatz
    • Den Aufsatz haben wir anfertigen lassen, so dass er wunderbar auf unseren Waschtisch im Badezimmer passt.
    • eine Wickelauflage
    • 12 Waschlappen statt Feuchttücher
    • Zunächst starten wir mit drei Packungen Einwegwindeln, da sich mein Mann noch nicht für ein Stoffsystem begeistern kann.
Insgesamt kann ich festhalten, dass trotz der aus meiner Sicht recht reduzierten Anschaffungen eine Menge Geld den Besitzer wechselt. Vor allem liegt das natürlich daran, dass Natur- bzw. Bioprodukte um einiges teurer sind als andere Ware. Das ist es uns aber auf jeden Fall Wert, weil wir davon ausgehen, dass es zum gesunden Aufwachsen unseres Kindes beträgt.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Namensfindung

Da wir das Geschlecht unseres Kindes noch immer nicht wissen, müssen wir uns langsam etwas intensiver mit der Findung des Namens für ein Mädchen und einen Jungen befassen.

In unserem Umfeld hat jeder so seine eigene Geschlechtertheorie. Die Hebamme meinte, wenn sie sich mein Gesicht so anschaut würde sie auf einen Jungen tippen. Meine Mutter und eine gute Freundin sind der Meinung mein Bauch würde auf ein Mädchen hindeuten. Auch meine Frauenärztin tippt auf ein Mädchen allerdings nicht aufgrund der Bauchform, sondern wegen des Umstandes, dass das Geschlecht durch das Würmchen bisher immer versteckt gehalten wurde. Für meinen Mann und mich sind all´ diese Theorien etwas absonderlich. Wir gehen momentan davon aus, dass wir erst zur Geburt erfahren werden welcher Name zum Einsatz kommt.

Wobei die Namensentscheidung auch noch nicht getroffen ist. Für einen Jungen ist es etwas einfacher. Seit Jahren haben wir einen Favoriten. Dieser ist nur etwas in den Hintergrund gerückt, weil dummerweise der Name der Straße in der wir wohnen diesen Vornamen enthält. Also hat mein Mann noch eine Alternative (seinen neuen Favoriten) auserkoren. Ich finde sie auch gut, aber sie ist eben nur mein Platz zwei.

Bei den Mädchennamen stehen aktuell drei Varianten zur Wahl. Wobei der Favorit meines Mannes nur meine Nummer drei ist und meine Nummern eins und zwei für ihn auch gut, aber eben nur gut sind. Selbst ich bin derzeit zwischen meinen Nummern eins und zwei nicht ganz schlüssig und so bleibt es kompliziert. So wie es sich aktuell anfühlt werden wir wohl noch bis zur Geburt brauchen, um uns zu entscheiden.

Freitag, 27. November 2015

Gute Vorsätze - ade

Richtig lang hat das mit dem Dämpfen der Freude nicht angehalten. Wahrscheinlich, weil ich diesmal einfach ein gutes Gefühl habe.

Ich hole die weit unten im Schubkasten verkramten Schwangerschaftsbroschüren hervor und auch mein Mann greift zum "Schwangerschaftsbuch für Männer". Wir versuchen zumindest das Herumblättern und Lesen auf ein Minimum zu beschränken.

Außerdem diskutieren wir darüber, ob wir uns ein neues Auto anschaffen müssen und welches es werden wird.

Trotz besserer Vorsätze sind wir bereits mittendrin.