Endlich ist es vollkommen unser kleines großes Glück. Seit dem 3.8., als um 9:17 Uhr unser kleines Mädchen das Licht der Welt erblickt hat, sind wir nun zu dritt. Dass sie von meinem Mann und mir abstammt, merkten wir bereits an diesem Tag. Nein; nicht etwas weil wir äußerliche Ähnlichkeiten festgestellt hätten, die gibt es unserer Meinung nach nämlich noch nicht. Sondern weil wir große Fans von Pünktlichkeit sind und so kam auch der kleine Wurm just in time 40+0 (laut Mutterpass) zu uns.
Das Glücksgefühl war riesig, als sie sofort laut zu schreien anfing und die Erleichterung, dass alles gut verlaufen war noch viel größer. Wir hatten es endlich geschafft, die Wochen des Bangens waren vorbei.
Direkt nachdem die Hebamme unsere Kleine etwas trocken gerieben hatte, durfte ich sie mir selbst auf den Bauch legen. Ganz nach unserem Wunsch blieb die Nabelschnur noch eine Weile das uns verbindende Element und konnte auspulsieren, bevor sie von der Hebamme abgenabelt wurde. Weder mein Mann noch ich, wollten diesen Job übernehmen, aus Angst möglicherweise etwas falsch zu machen.
Die anschließende Stunde des intensiven Kennenlernens beim Bonding genossen wir sehr, auch wenn ich meine Erschöpfung von der Geburt deutlich spürte. Dazu wird es aber noch einen separaten Bericht geben (in der Hoffnung, dass ich mal wieder mehr Zeit zum Schreiben finde). Währenddessen wurde mein Dammschnitt versorgt, wovon ich aber nichts spürte.
Aus meinem ursprünglichen Plan ambulant zu entbinden wurde nichts. Mein Kreislauf war so schlapp, dass ich nicht einmal duschen konnte und im Bett aufs Zimmer gefahren werden musste. Dort fand dann auch die U1 statt und ich konnte wenigstens im Liegen dabei sein. Die ersten Instruktionen zum Wickeln bekam deshalb auch mein Mann und übernahm die neuen Aufgaben mit Bravour.
Zwei Tage später nach erfolgreichem Hör-, Stoffwechselscreening und absolvierter U2 traten wir bei kaltem Regenwetter zu dritt die Heimreise an und freuten uns auf die individuelle Betreuung durch unsere Nachsorgehebamme, die uns wenige Stunden später den ersten Besuch abstattete.
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Dienstag, 16. August 2016
Freitag, 31. Juli 2015
Kinderlos und glücklich?
Auf einem meiner Lieblingsblogs "Wonderland", postete Isa heute einen Aufruf zum Thema glücklich ohne Kind.
Prompt schossen mir viele Gedanken dazu durch den Kopf. Beginnend mit der philosophischen Frage: Was ist überhaupt Glück?
Ohne weit ausholen zu wollen ist es doch ohne Zweifel etwas sehr Individuelles und Persönliches. Deshalb sollte sich auch niemand anmaßen zu bewerten, ob jemand mit seiner Situation überhaupt glücklich sein kann/darf.
Für mich lässt sich festhalten:
Ich bin kinderlos und ich bin definitiv glücklich.
Glücklich darüber auf der Welt zu sein, sie zu erleben und zu gestalten.
Glücklich in einer liebevollen Partnerschaft zu leben.
Glücklich in meinen eigenen vier Wänden wohnen und bestimmen zu dürfen.
Und glücklich die ganze Welt bereisen zu können (auch wenn die beschränkenden Faktoren -Geld/Anzahl der Urlaubstage- nicht zu verleugnen sind).
Bei meinen Reisen habe ich unter anderem das Land mit den vermutlich glücklichsten Bewohnern der Erde besucht und mir heimlich etwas von der positiven Einstellung in ein Glas abgefüllt und konserviert. :-))))
Erst wenn man durch die Lande tingelt sieht man, mit welchen existenziellen Sorgen sich viele andere Menschen herumschlagen müssen, sieht man (ich) wie glücklich man (ich) mich schätzen kann, dass ich dort stehe wo ich bin.
Wäre ich glücklicher mit einem Kind? Ich denke ich kann nur glücklich sein, nicht glücklicher. Es wäre sicher ein anderes Glücksgefühl. Trotzdem fühle ich mich nicht als Glücklicher zweiter Klasse. Denn es gibt bestimmt auch viele Eltern, die zwar Eltern sind, aber eben nicht glücklich.
Es hängt einfach davon ab, was man aus seinem Leben macht und wie ausgeprägt die eigene Resilienzfähigkeit ist. Es gibt so viele spannende Facetten und unterschiedliche Quellen des Glücks. Ich lebe nur einmal (vermutlich) und will sie möglichst alle erleben. Und wenn es nun mal so sein soll, dann auch ohne Kind.
Prompt schossen mir viele Gedanken dazu durch den Kopf. Beginnend mit der philosophischen Frage: Was ist überhaupt Glück?
Ohne weit ausholen zu wollen ist es doch ohne Zweifel etwas sehr Individuelles und Persönliches. Deshalb sollte sich auch niemand anmaßen zu bewerten, ob jemand mit seiner Situation überhaupt glücklich sein kann/darf.
Für mich lässt sich festhalten:
Ich bin kinderlos und ich bin definitiv glücklich.
Glücklich darüber auf der Welt zu sein, sie zu erleben und zu gestalten.
Glücklich in einer liebevollen Partnerschaft zu leben.
Glücklich in meinen eigenen vier Wänden wohnen und bestimmen zu dürfen.
Und glücklich die ganze Welt bereisen zu können (auch wenn die beschränkenden Faktoren -Geld/Anzahl der Urlaubstage- nicht zu verleugnen sind).
Bei meinen Reisen habe ich unter anderem das Land mit den vermutlich glücklichsten Bewohnern der Erde besucht und mir heimlich etwas von der positiven Einstellung in ein Glas abgefüllt und konserviert. :-))))
Erst wenn man durch die Lande tingelt sieht man, mit welchen existenziellen Sorgen sich viele andere Menschen herumschlagen müssen, sieht man (ich) wie glücklich man (ich) mich schätzen kann, dass ich dort stehe wo ich bin.
Wäre ich glücklicher mit einem Kind? Ich denke ich kann nur glücklich sein, nicht glücklicher. Es wäre sicher ein anderes Glücksgefühl. Trotzdem fühle ich mich nicht als Glücklicher zweiter Klasse. Denn es gibt bestimmt auch viele Eltern, die zwar Eltern sind, aber eben nicht glücklich.
Es hängt einfach davon ab, was man aus seinem Leben macht und wie ausgeprägt die eigene Resilienzfähigkeit ist. Es gibt so viele spannende Facetten und unterschiedliche Quellen des Glücks. Ich lebe nur einmal (vermutlich) und will sie möglichst alle erleben. Und wenn es nun mal so sein soll, dann auch ohne Kind.
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