Am Dienstagnachmittag gegen 14:00 Uhr nahm ich das erste Mal bewusst war, dass es Wehen sein könnten, die mir das schmerzhafte Gefühl, alle 10 Minuten, im Unterleib bescherten. Als sich ca. eine Stunde später der Schleimpfropf löste, war ich ziemlich sicher und machte den Badewannentest.
Ich wollte auf keinen Fall zu zeitig ins Krankenhaus und so hielt ich nochmal Rücksprache mit meiner Hebamme. Sie meinte, wir sollten losfahren, wenn ich das Gefühl hätte es nicht mehr auszuhalten.
Der Blasensprung blieb leider aus und so musste ich mich tatsächlich auf mein Bauchgefühl verlassen. Zur Kreißsaalbesichtigung wurde uns damals gesagt, wenn die Wehen alle acht Minuten kämen, könnten wir bereits losfahren. Um 22:00 Uhr entschied ich, dass dies nun der Fall sei und wir machten uns auf dem Weg. Glücklicherweise war um diese Uhrzeit nicht mehr viel Verkehr auf der Autobahn und wir kamen ohne Stau an. Mittlerweile hatte sich der Wehenabstand auf 5-6 Minuten verkürzt und ich war guter Dinge, dass es nicht mehr lange dauern würde bis wir unseren Schatz in den Armen halten würden.
Zunächst stand eine Untersuchung und das CTG an, worauf die Ernüchterung folgte: Gebärmutterhals bei 1 cm und Muttermund bei 1-2 cm, Wehen noch nicht richtig stark, dafür wenigstens die Herztöne top. Auf meine Nachfrage, ob es aber wohl in den nächsten Stunden zur Geburt käme oder ob es sich noch um Tage handeln könnte, meinte die Ärztin, dass sie schon denkt, dass es eher Stunden wären. Ich glaube nur aufgrund unserer Vorgeschichte wurden wir nicht wieder nach Hause geschickt, sondern durften gegen halb eins ins Familienzimmer auf Station ziehen. Einen Cocktail gegen die Schmerzen lehnte ich ab, denn mein Motto war alles so weit wie möglich interventionsarm durchzustehen.
Im Zimmer angekommen legten wir uns hin um noch etwas zu ruhen. Mein Mann setzte das sogleich in die Tat um und schlief lautstark neben mir, während ich unter stärker werdenden Wehen alle 3 Minuten keuchte um die Schmerzen zu veratmen. Halb drei hielt ich es nicht mehr aus und klingelte nach der Schwester. Nach meinen Schilderungen meinte sie, es wäre nun Zeit für den Kreißsaal. Ich schnappte mir ein Handtuch, weckte meinen Mann und machte mich schon mal auf den Weg. Schließlich musste ich alle paar Meter anhalten und veratmen. Mein Mann würde mich also schnell einholen und wir kämen zusammen im Kreißsaal an, so der Plan. Als ich mittlerweile am Schwesternzimmer angekommen war, war mein Mann jedoch noch nicht zu sehen. Die Schwester meinte, ich solle nicht allein weiter gehen, ich wartete also und wartete. Nach einigen Minuten fragte eine zweite Schwester, ob sie mal nach ihm schauen solle. Ich versicherte ihnen, dass er schon käme, denn ich wusste ja, dass er manchmal etwas länger braucht. Irgendwann konnten sie mein Gekeuche nicht mehr mit ansehen und brachten mich in den Kreißsaal. Dort tauchte aus der anderen Richtung dann auch endlich der Papa in spe auf.
Ich bekam wieder das CTG. Wir schauten immer mal auf die Ausschläge, die nun deutlich größer waren und meine Zuversicht stieg. Allerdings nur für ein paar Minuten. Während im zweiten Kreißsaal eine Frau das ganze Krankenhaus zusammenquiekte, ergab eine erneute Untersuchung bei uns die zweite Ernüchterung: Gebärmutterhals verstrichen, Muttermund 2 cm, die Wehen laut Hebamme nur mäßig, die würden noch viel stärker, prophezeite sie.
Das konnte doch nicht sein, ich bin wirklich nicht schmerempfindlich, aber dass diese Schmerzen noch keine Wirkung zeigten, brachte mich ans Limit. Ich blieb noch etwas am CTG und dann sollte entschieden werden, ob ich eventuell nochmal auf das Zimmer zurück muss. Zur Überbrückung bekam ich eine Dosis Globuli. Angeblich sollten die den ganzen Prozess beschleunigen. Ebenso wie der Einlauf, den ich dankend annahm.
Wieviel Zeit daraufhin verging weiß ich nicht mehr. Ich denke es war nach 6:00 Uhr, als eine andere Hebamme nach mir schaute. Schichtwechsel. Sie fragte mich, ob sie nochmal untersuchen solle und tat es auch. Dann endlich ein Lichtblick: der Muttermund hatte sich auf 7 cm geöffnet. Daraufhin fragte sie mich, ob ich etwas gegen die Schmerzen haben wolle. Ich war total geschafft und vor allem Müde und so wich ich von meinem Vorsatz ab nichts nehmen zu wollen, nachdem ich mich vergewissert hatte, dass es keine Auswirkungen auf das Kind hat. Kurze Zeit später bekam ich also eine Spritze in den Po. Zwar duselte ich zwischen den Wehen immer mal für eine Minute ein, die Schmerzen waren aber so stark wie zuvor auch. Fortan schien die Hebamme ständig präsent zu sein. Sie gab mir Atemanleitungen und entschied irgendwann, die Fruchtblase zu öffnen. Ich war heilfroh über diesen Schritt, da nun alles beschleunigt wurde und ich das Gefühl hatte, es ist jemand da, der sich um mich kümmert. Es gab zwischendurch noch eine weitere Dosis Globuli und diverse Duftöle wurden mir unter die Nase gehalten. Diese empfand ich als sehr angenehm und belebend. Die Wehenabstände hatte ich zu der Zeit nicht mehr im Blick, gefühlt waren sie ständig da.
Ich war erleichtert als es hieß, bei der nächsten Wehe dürfte ich pressen. Den Pressdrang, wie damals bei Henriettes Geburt verspürte ich nämlich nicht. Überhaupt fühlten sich die Wehen diesmal ganz anders an. Fortan presste ich jedenfalls was das Zeug hielt. Nur effektiv schien das nicht zu sein, weil ich nicht "weit genug unten" presste. Als ich den Bogen dann raus hatte waren jedoch die Wehen schwächer und kürzer geworden und es drohte der Wehentropf. Da ich den unbedingt vermeiden wollte, presste ich also auch weiter wenn die Wehe schon abgeklungen war. Der Tropf wurde von einer Hebammenschülerin zur Abschreckung nämlich schon neben mich gestellt. Mittlerweile war auch eine Gynäkologin hinzugekommen. Die Hebamme motivierte mich nach jedem Pressen, dass wieder ein Stück des Weges geschafft war. Sie war echt klasse und wie ich hinterher sah zurecht die leitende Hebamme des Krankenhauses.
Da die Wehen immer schwächer und ich zusehends kraftloser wurde, musste ich mit der nächsten Wehe die Geburt vollenden. Die Ärztin schob deshalb von oben mit, ich presste wie verrückt (mein Mann meinte, ich sei schon ganz blau im Gesicht gewesen vor Anstrengung) und die Hebamme setzte einen Dammschnitt (da es sonst noch viel länger gedauert hätte, bis der Kopf geboren worden wäre) und dann war der Kopf da. 9:17 Uhr - die Erleichterung war riesig. Ich glaube unsere Kleine hat sofort angefangen zu schreien. Kurz darauf kam auch der Rest des Körpers. Sie wurde kurz trocken gerieben (mir dauerte das viel zu lange und ich weiß noch, dass ich der Hebamme sagte ich würde sie auch blutig nehmen) und dann durfte ich sie mir selbst auf den Bauch legen.
Mein Mann hielt den Moment mit ein paar Fotos fest und wir genossen die Zeit zu dritt.
Bevor ich auf die Wochenbettstation verlegt wurde, habe ich mich noch bei meinen Geburtshelfern (einer Schülerin, der Hebamme und der Ärztin) dafür entschuldigt, dass ich so laut gewesen sei. Sie haben mich ganz erstaunt angeschaut und gemeint, dass man auf dem Flur vor dem Kreißsaal gar nicht gehört habe, dass dort eine Geburt stattfindet, so leise sei ich gewesen. Tja, so unterschiedlich sind die Empfindungen. :-)
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Dienstag, 6. September 2016
Dienstag, 16. August 2016
Die Zeit des Wartens ist vorbei
Endlich ist es vollkommen unser kleines großes Glück. Seit dem 3.8., als um 9:17 Uhr unser kleines Mädchen das Licht der Welt erblickt hat, sind wir nun zu dritt. Dass sie von meinem Mann und mir abstammt, merkten wir bereits an diesem Tag. Nein; nicht etwas weil wir äußerliche Ähnlichkeiten festgestellt hätten, die gibt es unserer Meinung nach nämlich noch nicht. Sondern weil wir große Fans von Pünktlichkeit sind und so kam auch der kleine Wurm just in time 40+0 (laut Mutterpass) zu uns.
Das Glücksgefühl war riesig, als sie sofort laut zu schreien anfing und die Erleichterung, dass alles gut verlaufen war noch viel größer. Wir hatten es endlich geschafft, die Wochen des Bangens waren vorbei.
Direkt nachdem die Hebamme unsere Kleine etwas trocken gerieben hatte, durfte ich sie mir selbst auf den Bauch legen. Ganz nach unserem Wunsch blieb die Nabelschnur noch eine Weile das uns verbindende Element und konnte auspulsieren, bevor sie von der Hebamme abgenabelt wurde. Weder mein Mann noch ich, wollten diesen Job übernehmen, aus Angst möglicherweise etwas falsch zu machen.
Die anschließende Stunde des intensiven Kennenlernens beim Bonding genossen wir sehr, auch wenn ich meine Erschöpfung von der Geburt deutlich spürte. Dazu wird es aber noch einen separaten Bericht geben (in der Hoffnung, dass ich mal wieder mehr Zeit zum Schreiben finde). Währenddessen wurde mein Dammschnitt versorgt, wovon ich aber nichts spürte.
Aus meinem ursprünglichen Plan ambulant zu entbinden wurde nichts. Mein Kreislauf war so schlapp, dass ich nicht einmal duschen konnte und im Bett aufs Zimmer gefahren werden musste. Dort fand dann auch die U1 statt und ich konnte wenigstens im Liegen dabei sein. Die ersten Instruktionen zum Wickeln bekam deshalb auch mein Mann und übernahm die neuen Aufgaben mit Bravour.
Zwei Tage später nach erfolgreichem Hör-, Stoffwechselscreening und absolvierter U2 traten wir bei kaltem Regenwetter zu dritt die Heimreise an und freuten uns auf die individuelle Betreuung durch unsere Nachsorgehebamme, die uns wenige Stunden später den ersten Besuch abstattete.
Das Glücksgefühl war riesig, als sie sofort laut zu schreien anfing und die Erleichterung, dass alles gut verlaufen war noch viel größer. Wir hatten es endlich geschafft, die Wochen des Bangens waren vorbei.
Direkt nachdem die Hebamme unsere Kleine etwas trocken gerieben hatte, durfte ich sie mir selbst auf den Bauch legen. Ganz nach unserem Wunsch blieb die Nabelschnur noch eine Weile das uns verbindende Element und konnte auspulsieren, bevor sie von der Hebamme abgenabelt wurde. Weder mein Mann noch ich, wollten diesen Job übernehmen, aus Angst möglicherweise etwas falsch zu machen.
Die anschließende Stunde des intensiven Kennenlernens beim Bonding genossen wir sehr, auch wenn ich meine Erschöpfung von der Geburt deutlich spürte. Dazu wird es aber noch einen separaten Bericht geben (in der Hoffnung, dass ich mal wieder mehr Zeit zum Schreiben finde). Währenddessen wurde mein Dammschnitt versorgt, wovon ich aber nichts spürte.
Aus meinem ursprünglichen Plan ambulant zu entbinden wurde nichts. Mein Kreislauf war so schlapp, dass ich nicht einmal duschen konnte und im Bett aufs Zimmer gefahren werden musste. Dort fand dann auch die U1 statt und ich konnte wenigstens im Liegen dabei sein. Die ersten Instruktionen zum Wickeln bekam deshalb auch mein Mann und übernahm die neuen Aufgaben mit Bravour.
Zwei Tage später nach erfolgreichem Hör-, Stoffwechselscreening und absolvierter U2 traten wir bei kaltem Regenwetter zu dritt die Heimreise an und freuten uns auf die individuelle Betreuung durch unsere Nachsorgehebamme, die uns wenige Stunden später den ersten Besuch abstattete.
Mittwoch, 29. Juni 2016
35+0
Kaum zu glauben, heute bricht die 36. Woche an und damit rückt der Entbindungstermin nun doch langsam in greifbare Nähe.
Vor ein paar Tagen war ich zum Kontrolldoppler in der Klinik. Diesmal war eine andere Ärztin da, schon etwas älter und sehr erfahren. Auf meine Aussage hin, dass ich eine Bitte an sie habe, dachte sie zunächst sie solle das Geschlecht nicht verraten. Dass wir dieses aber schon gern wüssten und bis zu diesem Tag ahnungslos seien, hatte ich schnell richtig gestellt. Vielmehr bat ich sie das Kind selbst nicht zu dopplern, sondern nur meine Gefäße und die Nabelschnur. Sie sagte, dass es überhaupt kein Problem sei. Wenn die Werte soweit in Ordnung seien, wäre das auch gar nicht nötig.
Zunächst wurde das Geschlecht bestimmt. Sie konnte es sofort mit großer Sicherheit erkennen. Wir sind nun also im Bilde. Auch wenn wir mittlerweile alle Anschaffungen in neutralen Töne getätigt haben. Vermutlich hätten wir das aber so oder so nicht anders gemacht, weil ich diese Rosa- und Hellblau-Klischees nicht mag.
Beim Dopplern sah alles gut aus. Die Versorgung ist einwandfrei. Sie hat mir die Verkalkung gezeigt und ich konnte sie deutlich erkennen. Zum Glück ist sie aber nicht vorangeschritten und da ich eine recht große Plazenta habe, meinte die Ärztin, dass diese die Unterfunktion einzelner Abschnitte gut ausgleichen kann.
In drei Wochen soll ich noch einmal zur Kontrolle kommen und dann wird evt. bereits festgelegt, ob wir theoretisch noch über den Termin gehen können falls sich das Kindchen etwas mehr Zeit lässt oder ob dann eingeleitet werden muss.
Vorgestern stattete ich auch meiner Frauenärztin noch einen Besuch ab. Sie hat ein neues CTG, total modern, bei dem man die Kurve direkt auf dem Monitor beobachten kann. Es ist auch deutlich leiser als das Alte. Da das Kindchen die ganze Nacht wach war, wollte es am Morgen wohl eher schlafen und war deshalb ziemlich ruhig. Zum Schluss habe ich noch einen Schein für den Krankentransport bekommen, falls wir diesen in den nächsten Wochen benötigen. Da dieser aber das nächstgelegene Krankenhaus anfährt, werden wir ihn wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.
Und zum Abschluss heute noch ein paar Fakten:
Vor ein paar Tagen war ich zum Kontrolldoppler in der Klinik. Diesmal war eine andere Ärztin da, schon etwas älter und sehr erfahren. Auf meine Aussage hin, dass ich eine Bitte an sie habe, dachte sie zunächst sie solle das Geschlecht nicht verraten. Dass wir dieses aber schon gern wüssten und bis zu diesem Tag ahnungslos seien, hatte ich schnell richtig gestellt. Vielmehr bat ich sie das Kind selbst nicht zu dopplern, sondern nur meine Gefäße und die Nabelschnur. Sie sagte, dass es überhaupt kein Problem sei. Wenn die Werte soweit in Ordnung seien, wäre das auch gar nicht nötig.
Zunächst wurde das Geschlecht bestimmt. Sie konnte es sofort mit großer Sicherheit erkennen. Wir sind nun also im Bilde. Auch wenn wir mittlerweile alle Anschaffungen in neutralen Töne getätigt haben. Vermutlich hätten wir das aber so oder so nicht anders gemacht, weil ich diese Rosa- und Hellblau-Klischees nicht mag.
Beim Dopplern sah alles gut aus. Die Versorgung ist einwandfrei. Sie hat mir die Verkalkung gezeigt und ich konnte sie deutlich erkennen. Zum Glück ist sie aber nicht vorangeschritten und da ich eine recht große Plazenta habe, meinte die Ärztin, dass diese die Unterfunktion einzelner Abschnitte gut ausgleichen kann.
In drei Wochen soll ich noch einmal zur Kontrolle kommen und dann wird evt. bereits festgelegt, ob wir theoretisch noch über den Termin gehen können falls sich das Kindchen etwas mehr Zeit lässt oder ob dann eingeleitet werden muss.
Vorgestern stattete ich auch meiner Frauenärztin noch einen Besuch ab. Sie hat ein neues CTG, total modern, bei dem man die Kurve direkt auf dem Monitor beobachten kann. Es ist auch deutlich leiser als das Alte. Da das Kindchen die ganze Nacht wach war, wollte es am Morgen wohl eher schlafen und war deshalb ziemlich ruhig. Zum Schluss habe ich noch einen Schein für den Krankentransport bekommen, falls wir diesen in den nächsten Wochen benötigen. Da dieser aber das nächstgelegene Krankenhaus anfährt, werden wir ihn wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.
Und zum Abschluss heute noch ein paar Fakten:
- Bauchumfang:
105 cm - Gewichtszunahme:
10 kg (die Waage beim Arzt behauptet allerdings es seien 11,5 kg) - Wehwehchen:
nachts-manchmal Rückenschmerzen, tagsüber-Kurzatmigkeit, leicht geschwollene Finger - Anschaffungen:
Bis auf das Kinderbett und die Matratze sind alle notwendigen Dinge schon im Haus, wenn auch noch nicht vollständig einsatzbereit. - Kliniktasche:
Zumindest mit meinen Sachen endlich gepackt. - Gemütszustand:
Gut; ich habe momentan aber wenig Antrieb und lasse den Haushalt und andere Dinge, die ich mir vorgenommen habe, etwas schleifen.
Mittwoch, 24. Juni 2015
2. Schwangerschaft - Geburt
Der zweite Tag im Krankenhaus, es war Mittwochs, begann mit Frühstück. Wir bekam jedoch nichts runter. Die Hebammen redeten uns zwar gut zu und meinten, wir bräuchten Kraft aber mein Magen war wie zugeschnürt.
Wir durften dann in ein anderes Zimmer (Kreissaal) umziehen. Wir hatten das Glück von sehr mitfühlendem Krankenhauspersonal umgeben gewesen zu sein, so war es auch überhaupt kein Problem, dass mein Mann die Nächte mit im Zimmer verbrachte, Essen bekam und wir ein- und ausgehen konnten, wann wir wollten. Soweit das möglich war, wurde uns die traurige Situation damit erleichtert.
Das Wehenmittel hatte bisher noch keine Wirkung entfaltet und so bekam ich am Vormittag eine zweite Dosis.
Ich machte mir Gedanken, wie es nach der Geburt weitergehen würde. Recherchierte zum Thema Bestattungen und war einfach nur überfordert mit der Situation. Die Hebammen rieten, wir sollten uns jetzt noch keine Gedanken darüber machen, nach der Geburt bekämen wir alle Infos, die wir benötigten. Ich musste mich aber einfach damit beschäftigen. Ich fühlte mich so ausgeliefert... Für uns war schnell klar, dass wir unser Kind sehr würdevoll beerdigen wollen. Das blieb schließlich leider das Einzige, was wir noch tun konnten.
Nicht sicher waren wir uns jedoch, ob wir Henriette nach der Geburt sehen wöllten. Wir hatten keine Vorstellungen wie ein Kind in der Schwangerschaftswoche aussieht und wollten unsere Kleine so in Erinnerung behalten, wie wir sie in Gedanken sahen. Auch hatte ich Angst, dass mich die Trauer jedesmal übermannen würde, wenn ich unser Kind vor meinem geistigen Augen sehe und mein Mann war sich sicher, dass er das nicht verkraften könne. Zum Glück hatten wir eine ganz liebe Ärztin, die ich schon von meinem ersten Krankenhaushaufenthalt kannte. Sie und die Hebammen, mit denen wir darüber sprachen meinten, wir könnten das nach der Geburt in Ruhe entscheiden. Da wir aber so viel Zeit bis zur Geburt hatten, zerbrachen wir uns trotzdem ganz lange den Kopf darüber, wir wollten schon vorher alles überdacht haben, damit wir am Ende leichter eine Entscheidung fällen könnten. Irgendwann hatte ich für mich den Entschluss dafür dann auch gefasst. Zu groß waren meine Bedenken, dass ich es ansonsten später vielleicht bereue, mein Kind nicht gesehen zu haben und daran nichts mehr ändern könnte.
Die Ärzte rieten uns auch dazu, weil es besser für die Psyche sei und die Verarbeitung der ganzen Situation. Ein Kaiserschnitt wäre aufgrund meiner Angst vor Operationen nicht infrage gekommen und ich spürte auch, dass das nicht die Variante wäre. Die Nähe zu meinem Kind während der Geburt wollte ich auf jeden Fall erleben und dafür auch die Schmerzen auf mich nehmen. In meinen Augen war ich das unserem Kind auch irgendwie schuldig. Mir wurde bereits sehr zeitig Schmerzmittel angeboten, ich brauchte nur sagen, wenn ich etwas benötige. Ich wollte es aber so lange wie möglich ohne aushalten, schließlich hätte ich bei einer Lebendgeburt auch darauf verzichtet und ich wollte, dass alles so normal wie möglich verläuft.
Mein Körper war einfach noch nicht auf eine Geburt eingestellt und auch nicht darauf, unser Kind loszulassen. So zeigte das Wehenmittel wenig bis keine Wirkung. Die Hebammen hatten uns schon darauf vorbereitet, dass es einige Zeit bis zum Geburtsprozess dauern kann. Von Anfang an war für mich klar, dass ich eine natürliche Geburt wollte. Am Abend bekam ich eine weitere Dosis Wehenmittel.
In der Nacht zum Donnerstag merkte ich ein etwas stärkeres Ziehen im Unterleib und als ich am Morgen ins Bad ging war mir klar, dass an diesem Tag der Geburtstag unseres kleinen Würmchens sein würde. Nachdem ich mich in den Stunden zuvor etwas gefangen hatte (wahrscheinlich weil sich alles so hinzog), hat mich dieser Gedanke wieder sehr aus der Bahn geworfen. Ich musste weinen, da mir endgültig bewusst wurde, dass unsere Dreisamkeit ab diesem Tag vorbei sein würde. Nach zwei weiteren Wehenmittelgaben im Tagesverlauf war noch kein großer Fortschritt zu verzeichnen. Da sich meine Entzündungswerte verschlechtert hatten, musste ich nun Antibiotika nehmen. Es war ein schrecklicher Gedanke, dass sich mein Körper langsam gegen unser Kind zu wehren begann und ich versuchte ihn so schnell wie möglich zur Seite zu schieben, um keine Schuldgefühle aufkommen zu lassen.
Um 15:15 ging die Ärztin dazu über die Fruchtblase zu öffnen, damit die Geburt endlich voranschreiten könne. Sie merkte, dass wir nicht noch einen Tag im Kreissaal überstehen würden. Das Öffnen klappte nicht auf Anhieb, die Schutzhülle wollte unser Kind auch nicht so leicht loslassen. Letztlich hat es die Ärztin mit einiger Anstrengung geschafft und eine halbe Stunde später gingen die ersten ernsthaften Wehen los. Trotz guter Vorsätze konnte ich nicht ganz auf Schmerzmittel verzichten und dämmerte dadurch zeitweise vor mich hin. Die Hebamme wollte mir zur Beschleunigung einen Wehentropf geben, sobald die Schmerzmittel wirkten. Aber sie wurden immer schlimmer und ich begann zu zweifeln, ob ich es ohne PDA bis zum Ende schaffen könnte, wenn schon nach eineinhalb Stunden die Schmerzen so stark seien.
Die ganze Zeit war mein Mann an meiner Seite und hat versucht mich zu unterstützen, ich war aber nicht in der Lage seine Hilfe anzunehmen, mir war einfach alles zu viel. Vor allem die Hitze machte mir zu schaffen. Während der Wehen hatte ich Atemprobleme, da das im Geburtsvorbereitungskurs noch kein Thema war, wusste ich nicht damit umzugehen und hatte das Gefühl mich übergeben zu müssen. Als ich dachte es geht nicht mehr ohne PDA holte mein Mann die Hebamme. Auch hatte ich seit vier/fünf Wehen das Gefühl pressen zu müssen, konnte aber nicht deuten in welchem Stadium der Geburt ich mich befinde. Die Hebamme untersuchte mich kurz und stellte fest, dass unser Kind nun schon komplett im Becken lag und bald geboren würde. Ich war froh, weil ich nun wusste, es waren nicht die Schmerzen im Anfangs- sondern im Endstadium die mich an meine Grenzen gebracht hatten. Ich wechselte in einer Wehenpause schnell vom Bett auf den Geburtsstuhl und es waren noch fünf/sechs Wehen nötig und schon war der Kopf geboren. Leider verlief alles, wie erwartet, ganz still und vier/fünf Wehen später war auch der restliche Körper unseres Würmchens da. Nach dem Blasensprung hatte es gerade einmal dreieinhalb Stunden gedauert und unsere Kleine hat es mir doch recht leicht gemacht.
Im Nachbarzimmer kümmerte sich die Hebamme dann erstmal um Henriette. Sie sagte uns, dass es ein ganz bezauberndes Kind sei und brachte sie uns in einem kleinen Körbchen. Darin lag sie so ruhig. Die Händchen übereinander gelegt, die Beinchen leicht angewinkelt und das Gesicht ganz entspannt, so als würde sie einfach nur schlafen. Es war ein sehr friedlicher Augenblick. Wenn ich ihn mir ins Gedächtnis rufe muss ich zwar immer weinen, aber ich bin sehr froh, dass ich ihn gemeinsam mit meinem Mann erlebt habe.
Die Ärzte konnten uns nicht sagen was zu dem plötzlichen Herzstillstand geführt hatte. Die Plazenta war völlig in Ordnung und auch ansonsten nichts Außergewöhnliches feststellbar. In den meisten Fällen würde sich die Ursache nicht herausfinden lassen, es sei den man entdecke nach der Geburt, dass sich beispielsweise die Nabelschnur um den Hals gewickelt oder einen Knoten hatte. Eine Obduktion wollten wir nicht durchführen lassen. Die Chance, dass dabei eine Ursache gefunden würde wäre wohl sehr gering gewesen und wir brachten es nicht übers Herz den schönen makellosen Körper unseres Kindes aufschneiden zu lassen. Wir verzichteten auch auf die Untersuchung auf einen Gendefekt, da dies wohl in dem Schwangerschaftsstadium ein sehr unwahrscheinlicher Auslöser sei und die Ärztin anhand des Äußeren unserer Tochter dies nahezu ausschließen würde.
Die letzte Nacht im Krankenhaus verbrachte ich gemeinsam mit meinem Mann in einem Zimmer auf Station, dort wo auch die Wöchnerinnen liegen. Zum Glück bekamen wir davon nicht allzu viel mit. Ich wäre am liebsten direkt heim gefahren, aber da ich Schmerzmittel bekommen hatte, wollte die Ärztin mich wenigstens bis zum nächsten Morgen noch dort behalten. Die Nacht war quälend lang, wir schliefen kaum und trauerten und fühlten uns schrecklich einsam.
Ganz schwer war es für mich nach der Entlassung das Krankenhaus zu verlassen. Ich hatte in meinem Kopf schon lange ein Bild, wie es hätte eigentlich sein sollen. Mein Mann hätte mich abgeholt und unser Kind in der Babyschale durch die Tür zum Auto getragen. Tatsächlich mussten wir aber allein gehen und Henriette zurücklassen.
Vom Krankenhaus bekamen wir eine CD mit Fotos und eine Karte mit den Hand- und Fußabdrücken unserer Tochter. Bisher haben wir es noch nicht geschafft diese anzuschauen, es beruhigt aber zu wissen, dass wir es könnten wenn wir wöllten.
Das Wehenmittel hatte bisher noch keine Wirkung entfaltet und so bekam ich am Vormittag eine zweite Dosis.
Ich machte mir Gedanken, wie es nach der Geburt weitergehen würde. Recherchierte zum Thema Bestattungen und war einfach nur überfordert mit der Situation. Die Hebammen rieten, wir sollten uns jetzt noch keine Gedanken darüber machen, nach der Geburt bekämen wir alle Infos, die wir benötigten. Ich musste mich aber einfach damit beschäftigen. Ich fühlte mich so ausgeliefert... Für uns war schnell klar, dass wir unser Kind sehr würdevoll beerdigen wollen. Das blieb schließlich leider das Einzige, was wir noch tun konnten.
Nicht sicher waren wir uns jedoch, ob wir Henriette nach der Geburt sehen wöllten. Wir hatten keine Vorstellungen wie ein Kind in der Schwangerschaftswoche aussieht und wollten unsere Kleine so in Erinnerung behalten, wie wir sie in Gedanken sahen. Auch hatte ich Angst, dass mich die Trauer jedesmal übermannen würde, wenn ich unser Kind vor meinem geistigen Augen sehe und mein Mann war sich sicher, dass er das nicht verkraften könne. Zum Glück hatten wir eine ganz liebe Ärztin, die ich schon von meinem ersten Krankenhaushaufenthalt kannte. Sie und die Hebammen, mit denen wir darüber sprachen meinten, wir könnten das nach der Geburt in Ruhe entscheiden. Da wir aber so viel Zeit bis zur Geburt hatten, zerbrachen wir uns trotzdem ganz lange den Kopf darüber, wir wollten schon vorher alles überdacht haben, damit wir am Ende leichter eine Entscheidung fällen könnten. Irgendwann hatte ich für mich den Entschluss dafür dann auch gefasst. Zu groß waren meine Bedenken, dass ich es ansonsten später vielleicht bereue, mein Kind nicht gesehen zu haben und daran nichts mehr ändern könnte.
Die Ärzte rieten uns auch dazu, weil es besser für die Psyche sei und die Verarbeitung der ganzen Situation. Ein Kaiserschnitt wäre aufgrund meiner Angst vor Operationen nicht infrage gekommen und ich spürte auch, dass das nicht die Variante wäre. Die Nähe zu meinem Kind während der Geburt wollte ich auf jeden Fall erleben und dafür auch die Schmerzen auf mich nehmen. In meinen Augen war ich das unserem Kind auch irgendwie schuldig. Mir wurde bereits sehr zeitig Schmerzmittel angeboten, ich brauchte nur sagen, wenn ich etwas benötige. Ich wollte es aber so lange wie möglich ohne aushalten, schließlich hätte ich bei einer Lebendgeburt auch darauf verzichtet und ich wollte, dass alles so normal wie möglich verläuft.
Mein Körper war einfach noch nicht auf eine Geburt eingestellt und auch nicht darauf, unser Kind loszulassen. So zeigte das Wehenmittel wenig bis keine Wirkung. Die Hebammen hatten uns schon darauf vorbereitet, dass es einige Zeit bis zum Geburtsprozess dauern kann. Von Anfang an war für mich klar, dass ich eine natürliche Geburt wollte. Am Abend bekam ich eine weitere Dosis Wehenmittel.
In der Nacht zum Donnerstag merkte ich ein etwas stärkeres Ziehen im Unterleib und als ich am Morgen ins Bad ging war mir klar, dass an diesem Tag der Geburtstag unseres kleinen Würmchens sein würde. Nachdem ich mich in den Stunden zuvor etwas gefangen hatte (wahrscheinlich weil sich alles so hinzog), hat mich dieser Gedanke wieder sehr aus der Bahn geworfen. Ich musste weinen, da mir endgültig bewusst wurde, dass unsere Dreisamkeit ab diesem Tag vorbei sein würde. Nach zwei weiteren Wehenmittelgaben im Tagesverlauf war noch kein großer Fortschritt zu verzeichnen. Da sich meine Entzündungswerte verschlechtert hatten, musste ich nun Antibiotika nehmen. Es war ein schrecklicher Gedanke, dass sich mein Körper langsam gegen unser Kind zu wehren begann und ich versuchte ihn so schnell wie möglich zur Seite zu schieben, um keine Schuldgefühle aufkommen zu lassen.
Um 15:15 ging die Ärztin dazu über die Fruchtblase zu öffnen, damit die Geburt endlich voranschreiten könne. Sie merkte, dass wir nicht noch einen Tag im Kreissaal überstehen würden. Das Öffnen klappte nicht auf Anhieb, die Schutzhülle wollte unser Kind auch nicht so leicht loslassen. Letztlich hat es die Ärztin mit einiger Anstrengung geschafft und eine halbe Stunde später gingen die ersten ernsthaften Wehen los. Trotz guter Vorsätze konnte ich nicht ganz auf Schmerzmittel verzichten und dämmerte dadurch zeitweise vor mich hin. Die Hebamme wollte mir zur Beschleunigung einen Wehentropf geben, sobald die Schmerzmittel wirkten. Aber sie wurden immer schlimmer und ich begann zu zweifeln, ob ich es ohne PDA bis zum Ende schaffen könnte, wenn schon nach eineinhalb Stunden die Schmerzen so stark seien.
Die ganze Zeit war mein Mann an meiner Seite und hat versucht mich zu unterstützen, ich war aber nicht in der Lage seine Hilfe anzunehmen, mir war einfach alles zu viel. Vor allem die Hitze machte mir zu schaffen. Während der Wehen hatte ich Atemprobleme, da das im Geburtsvorbereitungskurs noch kein Thema war, wusste ich nicht damit umzugehen und hatte das Gefühl mich übergeben zu müssen. Als ich dachte es geht nicht mehr ohne PDA holte mein Mann die Hebamme. Auch hatte ich seit vier/fünf Wehen das Gefühl pressen zu müssen, konnte aber nicht deuten in welchem Stadium der Geburt ich mich befinde. Die Hebamme untersuchte mich kurz und stellte fest, dass unser Kind nun schon komplett im Becken lag und bald geboren würde. Ich war froh, weil ich nun wusste, es waren nicht die Schmerzen im Anfangs- sondern im Endstadium die mich an meine Grenzen gebracht hatten. Ich wechselte in einer Wehenpause schnell vom Bett auf den Geburtsstuhl und es waren noch fünf/sechs Wehen nötig und schon war der Kopf geboren. Leider verlief alles, wie erwartet, ganz still und vier/fünf Wehen später war auch der restliche Körper unseres Würmchens da. Nach dem Blasensprung hatte es gerade einmal dreieinhalb Stunden gedauert und unsere Kleine hat es mir doch recht leicht gemacht.
Im Nachbarzimmer kümmerte sich die Hebamme dann erstmal um Henriette. Sie sagte uns, dass es ein ganz bezauberndes Kind sei und brachte sie uns in einem kleinen Körbchen. Darin lag sie so ruhig. Die Händchen übereinander gelegt, die Beinchen leicht angewinkelt und das Gesicht ganz entspannt, so als würde sie einfach nur schlafen. Es war ein sehr friedlicher Augenblick. Wenn ich ihn mir ins Gedächtnis rufe muss ich zwar immer weinen, aber ich bin sehr froh, dass ich ihn gemeinsam mit meinem Mann erlebt habe.
Die Ärzte konnten uns nicht sagen was zu dem plötzlichen Herzstillstand geführt hatte. Die Plazenta war völlig in Ordnung und auch ansonsten nichts Außergewöhnliches feststellbar. In den meisten Fällen würde sich die Ursache nicht herausfinden lassen, es sei den man entdecke nach der Geburt, dass sich beispielsweise die Nabelschnur um den Hals gewickelt oder einen Knoten hatte. Eine Obduktion wollten wir nicht durchführen lassen. Die Chance, dass dabei eine Ursache gefunden würde wäre wohl sehr gering gewesen und wir brachten es nicht übers Herz den schönen makellosen Körper unseres Kindes aufschneiden zu lassen. Wir verzichteten auch auf die Untersuchung auf einen Gendefekt, da dies wohl in dem Schwangerschaftsstadium ein sehr unwahrscheinlicher Auslöser sei und die Ärztin anhand des Äußeren unserer Tochter dies nahezu ausschließen würde.
Die letzte Nacht im Krankenhaus verbrachte ich gemeinsam mit meinem Mann in einem Zimmer auf Station, dort wo auch die Wöchnerinnen liegen. Zum Glück bekamen wir davon nicht allzu viel mit. Ich wäre am liebsten direkt heim gefahren, aber da ich Schmerzmittel bekommen hatte, wollte die Ärztin mich wenigstens bis zum nächsten Morgen noch dort behalten. Die Nacht war quälend lang, wir schliefen kaum und trauerten und fühlten uns schrecklich einsam.
Ganz schwer war es für mich nach der Entlassung das Krankenhaus zu verlassen. Ich hatte in meinem Kopf schon lange ein Bild, wie es hätte eigentlich sein sollen. Mein Mann hätte mich abgeholt und unser Kind in der Babyschale durch die Tür zum Auto getragen. Tatsächlich mussten wir aber allein gehen und Henriette zurücklassen.
Vom Krankenhaus bekamen wir eine CD mit Fotos und eine Karte mit den Hand- und Fußabdrücken unserer Tochter. Bisher haben wir es noch nicht geschafft diese anzuschauen, es beruhigt aber zu wissen, dass wir es könnten wenn wir wöllten.
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