Heute war ich das erste Mal seit langer Zeit wieder beim Yoga. Na ja - Yoga für Schwangere - aber immerhin.
Der Lagerkoller holt mich so langsam ein und mein Rücken hat vom vielen Faulenzen mittlerweile auch genug. Da meine Krankenkasse bis zu zwei Entspannungskurse pro Jahr bezahlt, holte ich mir bereits vor einigen Wochen einen Gutschein und bekam eine Liste möglicher Anbieter dazu. Dabei gab es zwar keine speziellen Angebote für Schwangere, aber die meisten gelisteten Studios boten laut Internet diese zusätzlich an.
Recht kurzfristig rief ich gestern im Yogazentrum meiner Wahl an und erkundigte mich, ob der Gutschein auch für meinen Wunschkurs galt. Dies stellte kein Problem dar und so konnte ich heute Morgen 9:15 Uhr mit 16 (!) anderen Frauen die Matte unsicher machen.
Der Kurs war ungewöhnlich voll, dennoch blieb genügend Platz für die Übungen. Neben mir war noch eine Teilnehmerin in so frühem Schwangerschaftsstadium (16. Woche) dabei, ansonsten lagen alle zwischen der 20. und 39. Woche. In nächster Zeit wird sich die Teilnehmerdichte also wahrscheinlich etwas reduzieren. :-)
Die Trainerin war recht angenehm. So richtig anstrengend war es natürlich nicht, so soll es schließlich sein, aber die Bewegung tut mir gut und ich komme mal wieder unter Leute. Auch wenn ich dafür für meine Verhältnisse jetzt donnerstags ziemlich zeitig, nämlich bereits um 8:00 Uhr aufstehen muss...
Donnerstag, 28. Januar 2016
Mittwoch, 27. Januar 2016
Ersttrimester-Screening
Gestern hatten wir unseren Termin zur Pränataldiagnostik. Während wir bei der letzten Schwangerschaft in einer Klinik waren, hatte ich mich diesmal für einen niedergelassenen Arzt mit eigener Praxis entschieden.
Da es sich um ein relativ großes uns unbekanntes Ärztehaus handelte, fanden wir erst nach einiger Sucherei den richtigen Eingang. Die Schwester war sehr freundlich, die Räumlichkeiten machten einen guten Eindruck und wir hatten das ganze Wartezimmer für uns allein.
Zunächst bekam ich einen Aufklärungsbogen und musste ein paar Fragen beantworten. Was mich wunderte war, dass hier scheinbar der Bluttest nicht obligatorisch durchgeführt wird. Vielmehr konnten wir das selbst entscheiden. Beim letzten Mal hatten wir diese Wahlmöglichkeit nicht und so ließ ich die Beantwortung erstmal offen. Der Arzt würde uns sicher noch genauere Infos geben.
Als die Patientin, die vor uns beim Doc war die Praxis verließ, hörten wir erstmal die Kaffeemaschine rattern und fröhliche Stimmen im Hintergrund. Hier ging es also recht relaxt zu.
Die Kaffeetasse noch neben der Computertastatur stehend, bat uns der Arzt dann in den Behandlungsraum und machte direkt einen sympathischen Eindruck. Er hatte sich meiner Unterlagen bereits angeschaut und so sollten wir zunächst Genaueres zur letzten Schwangerschaft erzählen. Er fragte uns, ob bestimmte (ich weiß nicht mehr welche) Blutuntersuchungen nach der Geburt gemacht wurden, um einige Ursachen für die Totgeburt auszuschließen. Davon hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nie etwas gehört und so richtig verstanden habe ich es auch nicht. Sollten wir uns entscheiden die Feindiagnostik machen zu lassen, muss ich deswegen nochmal genau nachfragen.
Dann ging es für mich auf die Liege und das Kindchen wurde ganz genau begutachtet. Herr Dr. nahm sich viel Zeit und erklärte jedes Detail was auf dem Bildschirm zu sehen war, welche Messungen er vornahm und wozu diese dienen. Den Dopplerultraschall wollten wir nicht machen lassen, wegen der Gefahr der Temperaturerhöhung. Der Arzt meinte zwar, dass die Untersuchung nicht auf das Kind, sondern auf die Gebärmutter und meine Blutgefäße gerichtet sei, versuchte sie uns aber nicht einzureden und verzichtete schließlich darauf.
Etwas nervös machte mich, dass der die Nackenfaltenmessung dreimal wiederholte (mit immer dem gleichen Ergebnis). Seine Erläuterungen verstand ich aber so, dass der gemessene Wert wohl auch reproduzierbar sein müsse und damit machte es wieder Sinn.
Der Ultraschall dauerte eine ganze Weile, ich schätze so 20 Minuten und danach bekamen wir die Auswertung am PC erklärt.
Der Puls des Kindes war - genau wie meiner - ziemlich hoch, aber noch im Normbereich. Alles andere war unauffällig. Da ich vom letzten Mal noch wusste, dass das Risiko für Trisomie 21 bei mir dem einer 16-Jährigen entsprach, ließ ich diese Info so nebenbei fallen und bekam auch diesmal das statistische Alter erklärt. Es entspreche dem einer 19-Jährigen. Auch ich werde also langsam alt. ;-)
Wir sprachen anschließend noch über den Bluttest. Bei einer vorangegangenen FSH-Gabe, meinte der Arzt, sei es oft der Fall, dass die Blutwerte das Ergebnis negativ beeinflussen. Zwar würde die Hormongabe bei der Laboruntersuchung berücksichtigt, aber seine Erfahrung sei, dass die werdenden Eltern dann oft in eine Zwickmühle kommen, ob sie weitergehende Untersuchungen machen lassen. Die Wahrscheinlichkeit für das Erkennen einer Chromosomenstörung ohne Bluttest liege bei ca. 85 % und mit Test, würde diese auf ca. 92 % steigen.
Weil uns wichtig war zu sehen, ob augenscheinlich erstmal alles mit dem Kind in Ordnung ist, entschieden wir uns auf die Laboruntersuchung zu verzichten. Ein invasiver Eingriff würde für uns genauso wenig infrage kommen wie eine Abtreibung, so dass wir ohnehin keine Konsequenzen aus dem genaueren Ergebnis ziehen würden.
Zum Abschuss empfahl uns Herr Dr. noch die Feindiagnostik in der 20./21. Wochen vornehmen zu lassen. Ob wir das tun werden wissen wir noch nicht genau, wenn dann aber auf jeden Fall wieder in dieser Praxis.
Da es sich um ein relativ großes uns unbekanntes Ärztehaus handelte, fanden wir erst nach einiger Sucherei den richtigen Eingang. Die Schwester war sehr freundlich, die Räumlichkeiten machten einen guten Eindruck und wir hatten das ganze Wartezimmer für uns allein.
Zunächst bekam ich einen Aufklärungsbogen und musste ein paar Fragen beantworten. Was mich wunderte war, dass hier scheinbar der Bluttest nicht obligatorisch durchgeführt wird. Vielmehr konnten wir das selbst entscheiden. Beim letzten Mal hatten wir diese Wahlmöglichkeit nicht und so ließ ich die Beantwortung erstmal offen. Der Arzt würde uns sicher noch genauere Infos geben.
Als die Patientin, die vor uns beim Doc war die Praxis verließ, hörten wir erstmal die Kaffeemaschine rattern und fröhliche Stimmen im Hintergrund. Hier ging es also recht relaxt zu.
Die Kaffeetasse noch neben der Computertastatur stehend, bat uns der Arzt dann in den Behandlungsraum und machte direkt einen sympathischen Eindruck. Er hatte sich meiner Unterlagen bereits angeschaut und so sollten wir zunächst Genaueres zur letzten Schwangerschaft erzählen. Er fragte uns, ob bestimmte (ich weiß nicht mehr welche) Blutuntersuchungen nach der Geburt gemacht wurden, um einige Ursachen für die Totgeburt auszuschließen. Davon hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nie etwas gehört und so richtig verstanden habe ich es auch nicht. Sollten wir uns entscheiden die Feindiagnostik machen zu lassen, muss ich deswegen nochmal genau nachfragen.
Dann ging es für mich auf die Liege und das Kindchen wurde ganz genau begutachtet. Herr Dr. nahm sich viel Zeit und erklärte jedes Detail was auf dem Bildschirm zu sehen war, welche Messungen er vornahm und wozu diese dienen. Den Dopplerultraschall wollten wir nicht machen lassen, wegen der Gefahr der Temperaturerhöhung. Der Arzt meinte zwar, dass die Untersuchung nicht auf das Kind, sondern auf die Gebärmutter und meine Blutgefäße gerichtet sei, versuchte sie uns aber nicht einzureden und verzichtete schließlich darauf.
Etwas nervös machte mich, dass der die Nackenfaltenmessung dreimal wiederholte (mit immer dem gleichen Ergebnis). Seine Erläuterungen verstand ich aber so, dass der gemessene Wert wohl auch reproduzierbar sein müsse und damit machte es wieder Sinn.
Der Ultraschall dauerte eine ganze Weile, ich schätze so 20 Minuten und danach bekamen wir die Auswertung am PC erklärt.
Der Puls des Kindes war - genau wie meiner - ziemlich hoch, aber noch im Normbereich. Alles andere war unauffällig. Da ich vom letzten Mal noch wusste, dass das Risiko für Trisomie 21 bei mir dem einer 16-Jährigen entsprach, ließ ich diese Info so nebenbei fallen und bekam auch diesmal das statistische Alter erklärt. Es entspreche dem einer 19-Jährigen. Auch ich werde also langsam alt. ;-)
Wir sprachen anschließend noch über den Bluttest. Bei einer vorangegangenen FSH-Gabe, meinte der Arzt, sei es oft der Fall, dass die Blutwerte das Ergebnis negativ beeinflussen. Zwar würde die Hormongabe bei der Laboruntersuchung berücksichtigt, aber seine Erfahrung sei, dass die werdenden Eltern dann oft in eine Zwickmühle kommen, ob sie weitergehende Untersuchungen machen lassen. Die Wahrscheinlichkeit für das Erkennen einer Chromosomenstörung ohne Bluttest liege bei ca. 85 % und mit Test, würde diese auf ca. 92 % steigen.
Weil uns wichtig war zu sehen, ob augenscheinlich erstmal alles mit dem Kind in Ordnung ist, entschieden wir uns auf die Laboruntersuchung zu verzichten. Ein invasiver Eingriff würde für uns genauso wenig infrage kommen wie eine Abtreibung, so dass wir ohnehin keine Konsequenzen aus dem genaueren Ergebnis ziehen würden.
Zum Abschuss empfahl uns Herr Dr. noch die Feindiagnostik in der 20./21. Wochen vornehmen zu lassen. Ob wir das tun werden wissen wir noch nicht genau, wenn dann aber auf jeden Fall wieder in dieser Praxis.
Donnerstag, 21. Januar 2016
13. Woche
Wir haben es geschafft. Die kritischen 12 liegen hinter uns. Dass das kein Garant ist weiß kaum jemand besser als ich, aber ich bin guter Dinge. Wobei, die Aussage ist wahrscheinlich geradezu untertrieben.
Ich bin ihm Wahn. Und zwar im Recherchewahn was die Erstausstattung betrifft. Keine Testzeitschrift ist vor mir sicher. Ich habe alles verfügbare Material in mich eingesogen und bin im Bilde was Funktionalität, Sicherheit und vor allem Schadstoffbelastung von Kinderwagen, Matratze, Babyschale, Babyphone und Co. betrifft. Auch die Kataloge diverser Bio-Textilanbieter bereichern nun unsere Wohnzimmerdeko und es lässt sich bereits eins feststellen - es wird teuer werden das alles zu kaufen.
Eine entsprechende Excel-Datei mit Preisvergleichen und Favoritenauswahl ist schon gut bestückt, enthält aber noch längst nicht alles was wir benötigen. Es werden also viele Stunden/Tage der Recherche folgen.
Heute hatte ich wieder Termin beim FA, da meine Krankschreibung nur noch bis morgen läuft. Bei dem Gedanken, ab nächste Woche wieder auf Arbeit zu müssen, habe ich schon seit ein paar Tagen richtig Bauchschmerzen. Mir gehen die Bilder von der letzten Schwangerschaft und mit den Querelen der Personalabteilung und dem Oberboss durch den Kopf und sofort bekomme ich Beklemmungen. Ich hatte mich deshalb im Internet umfassend zum Thema Beschäftigungsverbot informiert. Eine eindeutige Antwort, ob es bei meiner Situation in Frage kommen könnte fand ich allerdings nicht.
Bestellt war ich 9:30 Uhr und das Wartezimmer war wieder voll. Um 10:15 Uhr schlug mir das Herz bis zum Hals so nervös war ich. Die Gedanken die ich der Ärztin mitteilen wollte gingen mir immer und immer wieder durch den Kopf. Ich versuchte ruhig zu atmen, aber mein Adrenalinausstoß war sicher ziemlich hoch. Als ich an der Reihe war, sprach ich es auch gleich an. Ich glaube Frau Dr. sah bzw. merkte mir meine Anspannung an und dass mir das Arbeitsthema wirklich Probleme bereitete. Sie war ganz lieb (wie immer) und meinte, sie könne es gut vertreten mir ein Beschäftigungsverbot zu geben. Ich durfte entscheiden, ob erstmal nur bis zur 20. Woche oder direkt bis zum Mutterschutz. In Anbetracht der Aufregung des heutigen Tages wollte ich mir das in der 19. Woche nicht nochmal antun und entschied mich für die volle Dauer bis. 21.6.2016. Nachdem ich das Attest in den Händen hielt war ich sowas von erleichtert. Ein weinig überschattet wird dies zwar von der Tatsache, dass ich den Chefs die Nachricht jetzt noch beibringen muss, dazu aber in einem anderen Post mehr.
Heute habe ich nun endlich meinen Mutterpass bekommen. Die Blutunterschungen, die wir vor zwei Wochen haben machen lassen, waren alle in Ordnung (die Rechnung dazu trudelte bereits vorgestern per Post ein). Eisen muss ich noch keins nehmen, momentan nur Folio und Magnesium. Beim Ultraschall sah alles gut aus. Die ausgemessene Größe ergab 12+4, das Herz schlug und die Kindsbewegungen waren deutlich zu sehen. Soweit also alles im Lot. In drei Wochen habe ich den nächsten Termin. Vielleicht können wir dann schon das Geschlecht erfahren. Das wäre zumindest hilfreich für die ersten Anschaffungen, die wir Anfang März im Outlet tätigen wollen. :-)
Ich bin ihm Wahn. Und zwar im Recherchewahn was die Erstausstattung betrifft. Keine Testzeitschrift ist vor mir sicher. Ich habe alles verfügbare Material in mich eingesogen und bin im Bilde was Funktionalität, Sicherheit und vor allem Schadstoffbelastung von Kinderwagen, Matratze, Babyschale, Babyphone und Co. betrifft. Auch die Kataloge diverser Bio-Textilanbieter bereichern nun unsere Wohnzimmerdeko und es lässt sich bereits eins feststellen - es wird teuer werden das alles zu kaufen.
Eine entsprechende Excel-Datei mit Preisvergleichen und Favoritenauswahl ist schon gut bestückt, enthält aber noch längst nicht alles was wir benötigen. Es werden also viele Stunden/Tage der Recherche folgen.
Heute hatte ich wieder Termin beim FA, da meine Krankschreibung nur noch bis morgen läuft. Bei dem Gedanken, ab nächste Woche wieder auf Arbeit zu müssen, habe ich schon seit ein paar Tagen richtig Bauchschmerzen. Mir gehen die Bilder von der letzten Schwangerschaft und mit den Querelen der Personalabteilung und dem Oberboss durch den Kopf und sofort bekomme ich Beklemmungen. Ich hatte mich deshalb im Internet umfassend zum Thema Beschäftigungsverbot informiert. Eine eindeutige Antwort, ob es bei meiner Situation in Frage kommen könnte fand ich allerdings nicht.
Bestellt war ich 9:30 Uhr und das Wartezimmer war wieder voll. Um 10:15 Uhr schlug mir das Herz bis zum Hals so nervös war ich. Die Gedanken die ich der Ärztin mitteilen wollte gingen mir immer und immer wieder durch den Kopf. Ich versuchte ruhig zu atmen, aber mein Adrenalinausstoß war sicher ziemlich hoch. Als ich an der Reihe war, sprach ich es auch gleich an. Ich glaube Frau Dr. sah bzw. merkte mir meine Anspannung an und dass mir das Arbeitsthema wirklich Probleme bereitete. Sie war ganz lieb (wie immer) und meinte, sie könne es gut vertreten mir ein Beschäftigungsverbot zu geben. Ich durfte entscheiden, ob erstmal nur bis zur 20. Woche oder direkt bis zum Mutterschutz. In Anbetracht der Aufregung des heutigen Tages wollte ich mir das in der 19. Woche nicht nochmal antun und entschied mich für die volle Dauer bis. 21.6.2016. Nachdem ich das Attest in den Händen hielt war ich sowas von erleichtert. Ein weinig überschattet wird dies zwar von der Tatsache, dass ich den Chefs die Nachricht jetzt noch beibringen muss, dazu aber in einem anderen Post mehr.
Heute habe ich nun endlich meinen Mutterpass bekommen. Die Blutunterschungen, die wir vor zwei Wochen haben machen lassen, waren alle in Ordnung (die Rechnung dazu trudelte bereits vorgestern per Post ein). Eisen muss ich noch keins nehmen, momentan nur Folio und Magnesium. Beim Ultraschall sah alles gut aus. Die ausgemessene Größe ergab 12+4, das Herz schlug und die Kindsbewegungen waren deutlich zu sehen. Soweit also alles im Lot. In drei Wochen habe ich den nächsten Termin. Vielleicht können wir dann schon das Geschlecht erfahren. Das wäre zumindest hilfreich für die ersten Anschaffungen, die wir Anfang März im Outlet tätigen wollen. :-)
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