36.-38. Woche
Ich bin nicht ganz sicher, ob es die ersten Senkwehen waren, die ich in der 36. Woche gespürt habe oder ob es einfach an der reduzierten Magnesiumdosis lag, dass es etwas im Unterleib gezogen hat. Ansonsten habe ich mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen.
Außerdem stand der vorerst letzte Termin bei der Fauenärztin an, weil sie erstmal für drei Wochen in den Urlaub geht. Es gab keine Auffälligkeiten. Ich erkundigte mich noch nach möglichen Vertretungsärzten und dann konnte ich die Praxis schon wieder verlassen. Mal sehen ob wir uns vor der Geburt nochmal sehen.
Bei 36+1 habe ich mit der geburtsvorbereitenden Akupunktur angefangen. Da es meine zweite Geburt ist, gehe ich zwar ohnehin davon aus, dass sie nicht allzu lang dauern wird, wenn die zweite Phase durch die regelmäßige Nadelaktion noch etwas verkürzt wird, habe ich aber natürlich auch nichts dagegen.
Zur dritten Dopplerkontrolle war ich nochmal im Krankenhaus. Diesmal hatte der Chefarzt Dienst bei der Intensivschwangerenberatung. Mit meinem Wunsch, den Doppler nur an Nabelschnur und Plazenta durchzuführen konnte er nicht mitgehen. Er erklärte mir es sei veraltet, dass man bei diesbezüglich normalen Werten von einer ordnungsgemäßen Funktonalität ausgehen könne. Ich ließ mich überzeugen und so dopplerte er vollumfänglich. Die Plazentaverkalkung ist nun zwar zum dritten Grad fortgeschritten, aber das sei in dem Schwangerschaftsstadium ok meinte er. Der Doppler war komplett unauffällig. Somit können wir die letzten Wochen in Ruhe angehen und es muss nicht zum errechneten Termin oder eher eingeleitet werden. Selbst zu einer erneuten Kontrolle muss ich nicht mehr vorbei kommen. Der Doc meinte, wir sehen uns dann erst zur Geburt wieder.
39. Woche
Lange bin ich davon verschont geblieben, aber nun sind sie da, die Wassereinlagerungen. Die Sommerhitze hat wahrscheinlich ihr übriges dazu beigetragen. Nun sehen meine Füße wie die eines Jungelefanten aus und die Sprunggelenke sind nur noch im Ansatz zu erkennen. Auch die Hände hat es etwas erwischt, insgesamt ist das aber alles erträglich.
Die Waage zeigt nun stolze +14 kg an und entsprechend behäbig fühle ich mich. Der Bauumfang hielt sich konstant bei 105 cm.
Mein Mann hat es endlich geschafft seine Kliniktasche (zumindest in Ansätzen) zu packen. Somit sind wir jetzt bereit für den Geburtsstart. Da ich von Wehen allerdings noch so gar nichts merke, werden wir uns wohl noch etwas gedulden müssen.
Montag, 25. Juli 2016
Mittwoch, 29. Juni 2016
35+0
Kaum zu glauben, heute bricht die 36. Woche an und damit rückt der Entbindungstermin nun doch langsam in greifbare Nähe.
Vor ein paar Tagen war ich zum Kontrolldoppler in der Klinik. Diesmal war eine andere Ärztin da, schon etwas älter und sehr erfahren. Auf meine Aussage hin, dass ich eine Bitte an sie habe, dachte sie zunächst sie solle das Geschlecht nicht verraten. Dass wir dieses aber schon gern wüssten und bis zu diesem Tag ahnungslos seien, hatte ich schnell richtig gestellt. Vielmehr bat ich sie das Kind selbst nicht zu dopplern, sondern nur meine Gefäße und die Nabelschnur. Sie sagte, dass es überhaupt kein Problem sei. Wenn die Werte soweit in Ordnung seien, wäre das auch gar nicht nötig.
Zunächst wurde das Geschlecht bestimmt. Sie konnte es sofort mit großer Sicherheit erkennen. Wir sind nun also im Bilde. Auch wenn wir mittlerweile alle Anschaffungen in neutralen Töne getätigt haben. Vermutlich hätten wir das aber so oder so nicht anders gemacht, weil ich diese Rosa- und Hellblau-Klischees nicht mag.
Beim Dopplern sah alles gut aus. Die Versorgung ist einwandfrei. Sie hat mir die Verkalkung gezeigt und ich konnte sie deutlich erkennen. Zum Glück ist sie aber nicht vorangeschritten und da ich eine recht große Plazenta habe, meinte die Ärztin, dass diese die Unterfunktion einzelner Abschnitte gut ausgleichen kann.
In drei Wochen soll ich noch einmal zur Kontrolle kommen und dann wird evt. bereits festgelegt, ob wir theoretisch noch über den Termin gehen können falls sich das Kindchen etwas mehr Zeit lässt oder ob dann eingeleitet werden muss.
Vorgestern stattete ich auch meiner Frauenärztin noch einen Besuch ab. Sie hat ein neues CTG, total modern, bei dem man die Kurve direkt auf dem Monitor beobachten kann. Es ist auch deutlich leiser als das Alte. Da das Kindchen die ganze Nacht wach war, wollte es am Morgen wohl eher schlafen und war deshalb ziemlich ruhig. Zum Schluss habe ich noch einen Schein für den Krankentransport bekommen, falls wir diesen in den nächsten Wochen benötigen. Da dieser aber das nächstgelegene Krankenhaus anfährt, werden wir ihn wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.
Und zum Abschluss heute noch ein paar Fakten:
Vor ein paar Tagen war ich zum Kontrolldoppler in der Klinik. Diesmal war eine andere Ärztin da, schon etwas älter und sehr erfahren. Auf meine Aussage hin, dass ich eine Bitte an sie habe, dachte sie zunächst sie solle das Geschlecht nicht verraten. Dass wir dieses aber schon gern wüssten und bis zu diesem Tag ahnungslos seien, hatte ich schnell richtig gestellt. Vielmehr bat ich sie das Kind selbst nicht zu dopplern, sondern nur meine Gefäße und die Nabelschnur. Sie sagte, dass es überhaupt kein Problem sei. Wenn die Werte soweit in Ordnung seien, wäre das auch gar nicht nötig.
Zunächst wurde das Geschlecht bestimmt. Sie konnte es sofort mit großer Sicherheit erkennen. Wir sind nun also im Bilde. Auch wenn wir mittlerweile alle Anschaffungen in neutralen Töne getätigt haben. Vermutlich hätten wir das aber so oder so nicht anders gemacht, weil ich diese Rosa- und Hellblau-Klischees nicht mag.
Beim Dopplern sah alles gut aus. Die Versorgung ist einwandfrei. Sie hat mir die Verkalkung gezeigt und ich konnte sie deutlich erkennen. Zum Glück ist sie aber nicht vorangeschritten und da ich eine recht große Plazenta habe, meinte die Ärztin, dass diese die Unterfunktion einzelner Abschnitte gut ausgleichen kann.
In drei Wochen soll ich noch einmal zur Kontrolle kommen und dann wird evt. bereits festgelegt, ob wir theoretisch noch über den Termin gehen können falls sich das Kindchen etwas mehr Zeit lässt oder ob dann eingeleitet werden muss.
Vorgestern stattete ich auch meiner Frauenärztin noch einen Besuch ab. Sie hat ein neues CTG, total modern, bei dem man die Kurve direkt auf dem Monitor beobachten kann. Es ist auch deutlich leiser als das Alte. Da das Kindchen die ganze Nacht wach war, wollte es am Morgen wohl eher schlafen und war deshalb ziemlich ruhig. Zum Schluss habe ich noch einen Schein für den Krankentransport bekommen, falls wir diesen in den nächsten Wochen benötigen. Da dieser aber das nächstgelegene Krankenhaus anfährt, werden wir ihn wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.
Und zum Abschluss heute noch ein paar Fakten:
- Bauchumfang:
105 cm - Gewichtszunahme:
10 kg (die Waage beim Arzt behauptet allerdings es seien 11,5 kg) - Wehwehchen:
nachts-manchmal Rückenschmerzen, tagsüber-Kurzatmigkeit, leicht geschwollene Finger - Anschaffungen:
Bis auf das Kinderbett und die Matratze sind alle notwendigen Dinge schon im Haus, wenn auch noch nicht vollständig einsatzbereit. - Kliniktasche:
Zumindest mit meinen Sachen endlich gepackt. - Gemütszustand:
Gut; ich habe momentan aber wenig Antrieb und lasse den Haushalt und andere Dinge, die ich mir vorgenommen habe, etwas schleifen.
Dienstag, 21. Juni 2016
Erstausstattung - Teil 4 - Textilien
Mit der Erstausstattung ist es so eine Sache. Es gibt unzählige vermeintlich sinnvolle Dinge von X-Anbietern in Y-Preisklassen.
Vorwort: Mit zunehendem Alter werde ich immer mehr zur Ökotante und jetzt, da es um den Schutz eines kleinen Wesens geht, bin ich sehr bedacht, nur gesundheitsverträgliche Ware zu kaufen. Die Auswertungen der Stiftung Öko-Test sind daher meine liebste Recherchegrundlage. Weil vieles aber noch nicht getestet ist, durchforsche ich akribisch alle anderen Quellen die sich bieten. Das nimmt natürlich eine Menge Zeit in Anspruch, aber dank des Beschäftigungsverbots habe ich diese zum Glück.
Zunächst stellte sich mir die Frage, was von dem Überangebot benötigen wir tatsächlich? Hierzu habe ich in diversen Foren und Blogs gestöbert und letztlich meine >>eigene Checkliste<< erstellt.
Vorwort: Mit zunehendem Alter werde ich immer mehr zur Ökotante und jetzt, da es um den Schutz eines kleinen Wesens geht, bin ich sehr bedacht, nur gesundheitsverträgliche Ware zu kaufen. Die Auswertungen der Stiftung Öko-Test sind daher meine liebste Recherchegrundlage. Weil vieles aber noch nicht getestet ist, durchforsche ich akribisch alle anderen Quellen die sich bieten. Das nimmt natürlich eine Menge Zeit in Anspruch, aber dank des Beschäftigungsverbots habe ich diese zum Glück.
Zunächst stellte sich mir die Frage, was von dem Überangebot benötigen wir tatsächlich? Hierzu habe ich in diversen Foren und Blogs gestöbert und letztlich meine >>eigene Checkliste<< erstellt.
- Bekleidung
- Langarmbodies sind mein Mittel der Wahl, auch die Hebamme hat bestätigt, dass trotz Sommerbaby diese am besten geeignet sind. Vor allem der Schutz der Haut spielt dabei eine entscheidende Rolle. Hinsichtlich der Anzahl war ich lange unentschlossen. Oft lese ich, dass je vier Lang- und Kurzarmbodies empfohlen werden. Da Kurzarm für uns aber entfällt und meine Hebamme meinte, drei Stück reichen für den Anfang völlig aus, habe ich mich für fünf Stück in der Größe 50/56 entschieden, schließlich sollen Diese zu Beginn auch als Schlafanzug dienen.
- Ich habe deshalb auch erstmal nur einen Schlafanzug bestellt.
- Zudem wurde mir ein Pucksack empfohlen, der als Kleidungsstück und Schlafsack genutzt werden kann.
- Für die Kopfbedeckung sollte in den ersten Monaten immer gesorgt sein. Deshalb kaufe ich zwei dünne Häubchen in Größe 50/56, die aufgrund des Materials auch für warme Sommertage gut geeignet sein sollten.
- Zum Wärmen der Beine und Füße, dienen zwei Paar Woll-Socken mit langem Schaft auch in Größe 50/56.
- Da mich der Nestbautrieb nun auch erreicht hat, habe ich zusätzlich drei Strampler in der Größe 50/56 bestellt. Ursprünglich wollte ich zunächst auf die Anschaffung verzichten, da sie bei Bedarf schnell nachgekauft hätten werden können.
- Natürlich sind die Bio-Klamotten weniger farbenfroh und in den Augen einiger dadurch vielleicht auch weniger niedlich. Dafür aber deutlich weniger bzw. gar nicht durch Chemikalien belastet, die zu Allergien, Hautreizungen oder Krebs führen können.
- sonstige Textilien
- Mullwindeln (15 Stück)
- Badetuch
- Kuscheldecke
- Schlafplatz
- Zusätzlich zu dem oben genannten Pucksack habe ich zwei Schlafsäcke besorgt. Die Hebamme und Erfahrungen im Bekanntenkreis haben mich bestärkt, ein System zu wählen, bei dem die Arme des Kindes nah am Körper "fixiert" werden können. Die Babys sollen dadurch ruhiger und somit länger schlafen.
- Drei Spannbettlaken die sowohl für das Bett als auch für die zweite Schlafgelegenheit, das Laufgitter (für welches wir uns als sichere Ablagemöglichkeit für das Wohnzimmer doch noch entschieden haben, obwohl es auf der ursprünglichen Listen nicht drauf war) geeignet sein sollten.
- Wickelplatz
- Den Aufsatz haben wir anfertigen lassen, so dass er wunderbar auf unseren Waschtisch im Badezimmer passt.
- eine Wickelauflage
- 12 Waschlappen statt Feuchttücher
- Zunächst starten wir mit drei Packungen Einwegwindeln, da sich mein Mann noch nicht für ein Stoffsystem begeistern kann.
Abonnieren
Kommentare (Atom)