Endlich ist es vollkommen unser kleines großes Glück. Seit dem 3.8., als um 9:17 Uhr unser kleines Mädchen das Licht der Welt erblickt hat, sind wir nun zu dritt. Dass sie von meinem Mann und mir abstammt, merkten wir bereits an diesem Tag. Nein; nicht etwas weil wir äußerliche Ähnlichkeiten festgestellt hätten, die gibt es unserer Meinung nach nämlich noch nicht. Sondern weil wir große Fans von Pünktlichkeit sind und so kam auch der kleine Wurm just in time 40+0 (laut Mutterpass) zu uns.
Das Glücksgefühl war riesig, als sie sofort laut zu schreien anfing und die Erleichterung, dass alles gut verlaufen war noch viel größer. Wir hatten es endlich geschafft, die Wochen des Bangens waren vorbei.
Direkt nachdem die Hebamme unsere Kleine etwas trocken gerieben hatte, durfte ich sie mir selbst auf den Bauch legen. Ganz nach unserem Wunsch blieb die Nabelschnur noch eine Weile das uns verbindende Element und konnte auspulsieren, bevor sie von der Hebamme abgenabelt wurde. Weder mein Mann noch ich, wollten diesen Job übernehmen, aus Angst möglicherweise etwas falsch zu machen.
Die anschließende Stunde des intensiven Kennenlernens beim Bonding genossen wir sehr, auch wenn ich meine Erschöpfung von der Geburt deutlich spürte. Dazu wird es aber noch einen separaten Bericht geben (in der Hoffnung, dass ich mal wieder mehr Zeit zum Schreiben finde). Währenddessen wurde mein Dammschnitt versorgt, wovon ich aber nichts spürte.
Aus meinem ursprünglichen Plan ambulant zu entbinden wurde nichts. Mein Kreislauf war so schlapp, dass ich nicht einmal duschen konnte und im Bett aufs Zimmer gefahren werden musste. Dort fand dann auch die U1 statt und ich konnte wenigstens im Liegen dabei sein. Die ersten Instruktionen zum Wickeln bekam deshalb auch mein Mann und übernahm die neuen Aufgaben mit Bravour.
Zwei Tage später nach erfolgreichem Hör-, Stoffwechselscreening und absolvierter U2 traten wir bei kaltem Regenwetter zu dritt die Heimreise an und freuten uns auf die individuelle Betreuung durch unsere Nachsorgehebamme, die uns wenige Stunden später den ersten Besuch abstattete.
Dienstag, 16. August 2016
Montag, 25. Juli 2016
Die letzten Wochen
36.-38. Woche
Ich bin nicht ganz sicher, ob es die ersten Senkwehen waren, die ich in der 36. Woche gespürt habe oder ob es einfach an der reduzierten Magnesiumdosis lag, dass es etwas im Unterleib gezogen hat. Ansonsten habe ich mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen.
Außerdem stand der vorerst letzte Termin bei der Fauenärztin an, weil sie erstmal für drei Wochen in den Urlaub geht. Es gab keine Auffälligkeiten. Ich erkundigte mich noch nach möglichen Vertretungsärzten und dann konnte ich die Praxis schon wieder verlassen. Mal sehen ob wir uns vor der Geburt nochmal sehen.
Bei 36+1 habe ich mit der geburtsvorbereitenden Akupunktur angefangen. Da es meine zweite Geburt ist, gehe ich zwar ohnehin davon aus, dass sie nicht allzu lang dauern wird, wenn die zweite Phase durch die regelmäßige Nadelaktion noch etwas verkürzt wird, habe ich aber natürlich auch nichts dagegen.
Zur dritten Dopplerkontrolle war ich nochmal im Krankenhaus. Diesmal hatte der Chefarzt Dienst bei der Intensivschwangerenberatung. Mit meinem Wunsch, den Doppler nur an Nabelschnur und Plazenta durchzuführen konnte er nicht mitgehen. Er erklärte mir es sei veraltet, dass man bei diesbezüglich normalen Werten von einer ordnungsgemäßen Funktonalität ausgehen könne. Ich ließ mich überzeugen und so dopplerte er vollumfänglich. Die Plazentaverkalkung ist nun zwar zum dritten Grad fortgeschritten, aber das sei in dem Schwangerschaftsstadium ok meinte er. Der Doppler war komplett unauffällig. Somit können wir die letzten Wochen in Ruhe angehen und es muss nicht zum errechneten Termin oder eher eingeleitet werden. Selbst zu einer erneuten Kontrolle muss ich nicht mehr vorbei kommen. Der Doc meinte, wir sehen uns dann erst zur Geburt wieder.
39. Woche
Lange bin ich davon verschont geblieben, aber nun sind sie da, die Wassereinlagerungen. Die Sommerhitze hat wahrscheinlich ihr übriges dazu beigetragen. Nun sehen meine Füße wie die eines Jungelefanten aus und die Sprunggelenke sind nur noch im Ansatz zu erkennen. Auch die Hände hat es etwas erwischt, insgesamt ist das aber alles erträglich.
Die Waage zeigt nun stolze +14 kg an und entsprechend behäbig fühle ich mich. Der Bauumfang hielt sich konstant bei 105 cm.
Mein Mann hat es endlich geschafft seine Kliniktasche (zumindest in Ansätzen) zu packen. Somit sind wir jetzt bereit für den Geburtsstart. Da ich von Wehen allerdings noch so gar nichts merke, werden wir uns wohl noch etwas gedulden müssen.
Ich bin nicht ganz sicher, ob es die ersten Senkwehen waren, die ich in der 36. Woche gespürt habe oder ob es einfach an der reduzierten Magnesiumdosis lag, dass es etwas im Unterleib gezogen hat. Ansonsten habe ich mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen.
Außerdem stand der vorerst letzte Termin bei der Fauenärztin an, weil sie erstmal für drei Wochen in den Urlaub geht. Es gab keine Auffälligkeiten. Ich erkundigte mich noch nach möglichen Vertretungsärzten und dann konnte ich die Praxis schon wieder verlassen. Mal sehen ob wir uns vor der Geburt nochmal sehen.
Bei 36+1 habe ich mit der geburtsvorbereitenden Akupunktur angefangen. Da es meine zweite Geburt ist, gehe ich zwar ohnehin davon aus, dass sie nicht allzu lang dauern wird, wenn die zweite Phase durch die regelmäßige Nadelaktion noch etwas verkürzt wird, habe ich aber natürlich auch nichts dagegen.
Zur dritten Dopplerkontrolle war ich nochmal im Krankenhaus. Diesmal hatte der Chefarzt Dienst bei der Intensivschwangerenberatung. Mit meinem Wunsch, den Doppler nur an Nabelschnur und Plazenta durchzuführen konnte er nicht mitgehen. Er erklärte mir es sei veraltet, dass man bei diesbezüglich normalen Werten von einer ordnungsgemäßen Funktonalität ausgehen könne. Ich ließ mich überzeugen und so dopplerte er vollumfänglich. Die Plazentaverkalkung ist nun zwar zum dritten Grad fortgeschritten, aber das sei in dem Schwangerschaftsstadium ok meinte er. Der Doppler war komplett unauffällig. Somit können wir die letzten Wochen in Ruhe angehen und es muss nicht zum errechneten Termin oder eher eingeleitet werden. Selbst zu einer erneuten Kontrolle muss ich nicht mehr vorbei kommen. Der Doc meinte, wir sehen uns dann erst zur Geburt wieder.
39. Woche
Lange bin ich davon verschont geblieben, aber nun sind sie da, die Wassereinlagerungen. Die Sommerhitze hat wahrscheinlich ihr übriges dazu beigetragen. Nun sehen meine Füße wie die eines Jungelefanten aus und die Sprunggelenke sind nur noch im Ansatz zu erkennen. Auch die Hände hat es etwas erwischt, insgesamt ist das aber alles erträglich.
Die Waage zeigt nun stolze +14 kg an und entsprechend behäbig fühle ich mich. Der Bauumfang hielt sich konstant bei 105 cm.
Mein Mann hat es endlich geschafft seine Kliniktasche (zumindest in Ansätzen) zu packen. Somit sind wir jetzt bereit für den Geburtsstart. Da ich von Wehen allerdings noch so gar nichts merke, werden wir uns wohl noch etwas gedulden müssen.
Mittwoch, 29. Juni 2016
35+0
Kaum zu glauben, heute bricht die 36. Woche an und damit rückt der Entbindungstermin nun doch langsam in greifbare Nähe.
Vor ein paar Tagen war ich zum Kontrolldoppler in der Klinik. Diesmal war eine andere Ärztin da, schon etwas älter und sehr erfahren. Auf meine Aussage hin, dass ich eine Bitte an sie habe, dachte sie zunächst sie solle das Geschlecht nicht verraten. Dass wir dieses aber schon gern wüssten und bis zu diesem Tag ahnungslos seien, hatte ich schnell richtig gestellt. Vielmehr bat ich sie das Kind selbst nicht zu dopplern, sondern nur meine Gefäße und die Nabelschnur. Sie sagte, dass es überhaupt kein Problem sei. Wenn die Werte soweit in Ordnung seien, wäre das auch gar nicht nötig.
Zunächst wurde das Geschlecht bestimmt. Sie konnte es sofort mit großer Sicherheit erkennen. Wir sind nun also im Bilde. Auch wenn wir mittlerweile alle Anschaffungen in neutralen Töne getätigt haben. Vermutlich hätten wir das aber so oder so nicht anders gemacht, weil ich diese Rosa- und Hellblau-Klischees nicht mag.
Beim Dopplern sah alles gut aus. Die Versorgung ist einwandfrei. Sie hat mir die Verkalkung gezeigt und ich konnte sie deutlich erkennen. Zum Glück ist sie aber nicht vorangeschritten und da ich eine recht große Plazenta habe, meinte die Ärztin, dass diese die Unterfunktion einzelner Abschnitte gut ausgleichen kann.
In drei Wochen soll ich noch einmal zur Kontrolle kommen und dann wird evt. bereits festgelegt, ob wir theoretisch noch über den Termin gehen können falls sich das Kindchen etwas mehr Zeit lässt oder ob dann eingeleitet werden muss.
Vorgestern stattete ich auch meiner Frauenärztin noch einen Besuch ab. Sie hat ein neues CTG, total modern, bei dem man die Kurve direkt auf dem Monitor beobachten kann. Es ist auch deutlich leiser als das Alte. Da das Kindchen die ganze Nacht wach war, wollte es am Morgen wohl eher schlafen und war deshalb ziemlich ruhig. Zum Schluss habe ich noch einen Schein für den Krankentransport bekommen, falls wir diesen in den nächsten Wochen benötigen. Da dieser aber das nächstgelegene Krankenhaus anfährt, werden wir ihn wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.
Und zum Abschluss heute noch ein paar Fakten:
Vor ein paar Tagen war ich zum Kontrolldoppler in der Klinik. Diesmal war eine andere Ärztin da, schon etwas älter und sehr erfahren. Auf meine Aussage hin, dass ich eine Bitte an sie habe, dachte sie zunächst sie solle das Geschlecht nicht verraten. Dass wir dieses aber schon gern wüssten und bis zu diesem Tag ahnungslos seien, hatte ich schnell richtig gestellt. Vielmehr bat ich sie das Kind selbst nicht zu dopplern, sondern nur meine Gefäße und die Nabelschnur. Sie sagte, dass es überhaupt kein Problem sei. Wenn die Werte soweit in Ordnung seien, wäre das auch gar nicht nötig.
Zunächst wurde das Geschlecht bestimmt. Sie konnte es sofort mit großer Sicherheit erkennen. Wir sind nun also im Bilde. Auch wenn wir mittlerweile alle Anschaffungen in neutralen Töne getätigt haben. Vermutlich hätten wir das aber so oder so nicht anders gemacht, weil ich diese Rosa- und Hellblau-Klischees nicht mag.
Beim Dopplern sah alles gut aus. Die Versorgung ist einwandfrei. Sie hat mir die Verkalkung gezeigt und ich konnte sie deutlich erkennen. Zum Glück ist sie aber nicht vorangeschritten und da ich eine recht große Plazenta habe, meinte die Ärztin, dass diese die Unterfunktion einzelner Abschnitte gut ausgleichen kann.
In drei Wochen soll ich noch einmal zur Kontrolle kommen und dann wird evt. bereits festgelegt, ob wir theoretisch noch über den Termin gehen können falls sich das Kindchen etwas mehr Zeit lässt oder ob dann eingeleitet werden muss.
Vorgestern stattete ich auch meiner Frauenärztin noch einen Besuch ab. Sie hat ein neues CTG, total modern, bei dem man die Kurve direkt auf dem Monitor beobachten kann. Es ist auch deutlich leiser als das Alte. Da das Kindchen die ganze Nacht wach war, wollte es am Morgen wohl eher schlafen und war deshalb ziemlich ruhig. Zum Schluss habe ich noch einen Schein für den Krankentransport bekommen, falls wir diesen in den nächsten Wochen benötigen. Da dieser aber das nächstgelegene Krankenhaus anfährt, werden wir ihn wirklich nur in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.
Und zum Abschluss heute noch ein paar Fakten:
- Bauchumfang:
105 cm - Gewichtszunahme:
10 kg (die Waage beim Arzt behauptet allerdings es seien 11,5 kg) - Wehwehchen:
nachts-manchmal Rückenschmerzen, tagsüber-Kurzatmigkeit, leicht geschwollene Finger - Anschaffungen:
Bis auf das Kinderbett und die Matratze sind alle notwendigen Dinge schon im Haus, wenn auch noch nicht vollständig einsatzbereit. - Kliniktasche:
Zumindest mit meinen Sachen endlich gepackt. - Gemütszustand:
Gut; ich habe momentan aber wenig Antrieb und lasse den Haushalt und andere Dinge, die ich mir vorgenommen habe, etwas schleifen.
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